Mann bindet Hund an Auto und schleift ihn hinter sich her

Kreta - Die Polizei hat im Ort Rethymno auf der Ferieninsel Kreta einen 73-jährigen Mann festgenommen, der einen Hund an sein Auto gebunden und danach hinter sich her geschleift hat.

Man sieht, wie der arme Hund versucht, hinter dem Auto herzukommen.
Man sieht, wie der arme Hund versucht, hinter dem Auto herzukommen.  © Facebook.com/Takis Shelter non profit organisation

Durch Zufall bemerkte der Tierschützer Takis, welcher eine Rettungsstation für Tiere auf der Ferieninsel betreibt, dass bei dem Auto vor ihm irgendetwas nicht stimmt.

Ein 73-jähriger Mann hatte laut "Cretedoc" einen Hund mit einem Strick an sein Auto gebunden und war dann losgefahren. Dabei schleifte er den Hund hinter sich her, als wäre ihm das Leben von diesem nichts wert.

Der schockierte Takis fotografierte den Sachverhalt und meldete ihn samt Kennzeichen der Polizei. Die fand den Übeltäter und nahm ihn wegen Tierquälerei fest.

Auf die Frage, warum er das getan hat, gab der Grieche eine recht unbefriedigende Antwort.

Demnach soll es sich bei dem Hund um einen Streuner gehandelt haben, den er in einem Feld gefunden habt. Um ihn davor zu schützen, die Schafe von Bauern zu essen, die ihn dann wütend erschießen würden, habe er ihn weggebracht.

Doch warum er den Vierbeiner dafür an sein Auto binden und mitschleifen musste, dieser Antwort blieb der 73-Jährige leider schuldig. Angeblich habe er es nicht geschafft, ihn ins Auto zu setzen.

Mittlerweile lebt der Hund, der das Ganze glücklicherweise bis auf ein paar Schnittwunden gut überstanden hat, bei einem hilfsbereiten Tierfreund. Laut ihm müsse er sich zwar noch an alles gewöhnen, aber so gut wie jetzt ging es ihm bestimmt noch nie.

Titelfoto: Facebook.com/Takis Shelter non profit organisation

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