Mann denkt, er hätte einen Hund angefahren: Doch das stimmt nicht

Manitoba (Kanada) - Eli Boroditsky war gerade auf einer schmalen Landstraße in Manitoba, Kanada unterwegs, als ihm plötzlich ein Hund vors Auto lief. Zumindest dachte er das, denn im Tier-Krankenhaus erfuhr er die überraschende Wahrheit.

Der Kanadier staunte nicht schlecht, als er von den Krankenhaus-Mitarbeitern erfuhr, dass er einen wilden Kojoten gerettet hatte. (Symbolbild)
Der Kanadier staunte nicht schlecht, als er von den Krankenhaus-Mitarbeitern erfuhr, dass er einen wilden Kojoten gerettet hatte. (Symbolbild)  © Jay Pierstorff/123RF

Das Tier flog in einen Straßengraben und der Kanadier leitete vor Schreck eine Vollbremsung ein. Er holte seine Taschenlampe hervor, um bei Nacht noch irgendwas erkennen zu können.

Um den vermeintlichen Hund vor Raubtieren zu schützen, hob er das verletzte Tier auf und legte es auf die Rückbank seines Hyundai.

"Ich dachte, es wäre ein deutscher Schäferhund oder ein Husky", sagte Eli Boroditsky gegenüber CNN. "Ich hätte nicht gedacht, dass es ein wildes Tier ist", so der Kanadier.

Der Mann hatte so großes Mitleid mit dem Tier, dass er zu einem Tier-Reha-Zentrum fuhr, anstatt seine Spätschicht in einer Käserei in New Bothwell südlich von Winnipeg anzutreten.

Im Krankenhaus teilten ihm die Angestellten mit, dass Eli keinen Hund, sondern einen jungen Kojoten gerettet hatte. "Es ist erstaunlich, wie gelehrig es war. Ich habe es sogar gestreichelt", so Eli.

Der wilde Kojote wird sich wieder erholen

Zoé Nakata, die Geschäftsführerin des Wildlife Haven Rehabilitation Centers, sagte CNN, dass der Kojote sich jetzt in ihrer Einrichtung gut erholen und bereits von Tag zu Tag stärker werde.

Wenn alles gut geht, kann das ein bis drei Jahre alte zahme Wildtier sich in ein paar Wochen vollständig erholen und anschließend wieder in die Wildnis entlassen werden.

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