Mann furzt neben Polizistin und kriegt richtig Ärger

Viel Wind um Nichts gab es wegen zwei Pupsen, die einem Mann neben einer Polizistin entwichen. (Bildmontage)
Viel Wind um Nichts gab es wegen zwei Pupsen, die einem Mann neben einer Polizistin entwichen. (Bildmontage)  © dpa, 123rf (Bildmontage)

Berlin – Polizisten kontrollieren im Februar 2016 eine Personengruppe auf der Rigaer Straße. Da es sich um ein Gefahrengebiet handelt, ist dies ohne Verdacht möglich.

Bei eisiger Kälte zog sich die Kontrolle hin, eine Dreiviertelstunde ließen sich die Polizisten Zeit.

"Sie wurde durch ständige Videoaufnahmen, umfangreiche Taschenkontrollen und verbale Auseinandersetzungen begleitet", sagte ein Beteiligter gegenüber der taz. Er war es auch, der dann Ärger bekam, weil er neben einer Polizistin zwei Mal furzte.

Sie blieb davon eher unbeeindruckt, doch der Gruppenleiter der Einheit blähte die Darmwinde zu einem Sturm der Entrüstung auf.

Er drohte dem Mann wegen seines Pupses mit einer Anzeige wegen Beleidigung. Er sah seine Kollegin in ihrer Ehre verletzt. Was die Beteiligten mit Humor hinnahmen. Das Lachen verging ihnen aber ein Jahr später. Da flatterte dem Furzer ein Strafbefehl über 900 Euro ins Haus.

Dagegen legte er Widerspruch ein, der jetzt vor Gericht landete. 40 Personen aus der Linken Szene waren zu dem Prozess als Zuschauer gekommen, doch sie erlebten nicht das erhoffte Schauspiel um einen Pupsangriff.

Denn der Richter stellte das Verfahren nach wenigen Minuten ein, ohne Auflagen und das Gericht übernimmt sämtliche Kosten.

Die Polizistin gehört laut taz übrigens zu der Einheit, die vom G20 Gipfel wieder nach Hause geschickt wurde, weil sie in Hamburg zu heftig gefeiert hatten (TAG24 berichtete).

Titelfoto: dpa, 123rf (Bildmontage)


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