Mann masturbiert neben Frau im Flieger, die Reaktion der Crew ist erniedrigend

Für eine Frau wurde ein Intercontinentalflug zum Horrortrip
Für eine Frau wurde ein Intercontinentalflug zum Horrortrip  © 123RF

Paris – Ein American-Airlines-Flug von New York nach Paris wurde vor wenigen Tagen für die Amerikanerin Chloe King zum Martyrium. Sie musste neben einem Ekel-Mann sitzen und bekam keine Hilfe von der Crew.

Sie schildert ihre schrecklichen Erlebnisse auf der Onlineplattform Medium. Demnach habe sie einen Fensterplatz gehabt, auf dem Mittelplatz hätte ein Mann gesessen und am Gang eine weitere Frau.

Nach einiger Zeit schlief sie ein. Als sie wieder aufwachte, begann für sie ein regelrechter Spießrutenlauf. "Ein Flugbegleiter rief mich in den hinteren Bereich des Fliegers. Dort sagte er mir, der Mann neben mit hätte masturbiert, während ich geschlafen habe", erinnert sich Chloe King.

Die französische Polizei sei informiert, das hätte die Flugzeugbesatzung der Frau nur mitteilen wollen. Und damit war für die wohl der Fall erledigt.

Als die Frau darum bat, auf einen anderen Platz gesetzt zu werden, um nicht zu dem Ekel zurückkehren zu müssen.

An Bord eines American-Airline-Fliegers sollen sich die Vorfälle abgespielt haben.
An Bord eines American-Airline-Fliegers sollen sich die Vorfälle abgespielt haben.  © DPA

Doch zu ihrem großen Entsetzen wurde ihre Bitte abgelehnt, und sie sei zurück auf ihren Platz geschickt worden. Dafür musste sie über den widerlichen Mann zurück auf ihren Platz klettern.

"Ich zitterte und weinte und versuchte, mich nicht zu übergeben", erklärte die Frau. "Ich werde mich nie wieder auf einem Flug sicher fühlen", klagt sie die Untätigkeit der Flugzeugcrew an.

Sie könne es nicht verstehen, dass man sie neben dem masturbierenden Mann einfach hat sitzen lassen, sie nicht geweckt habe oder Konsequenzen für den Perversiling gezogen hätten. Der sei zwar nach der Landung von der Polizei in Empfang genommen worden, doch dies wiege ihre Erlebnisse nicht auf.

Schon gar nicht, weil sie die Gedanken daran nicht los bekommt, was wirklich geschehen sein könnte, während sie schlief. Dass Dinge geschehen sei könnten, von denen die Crew nichts mitgekommen hat.

Nach dem Flug schrieb sie American Airlines einen Brief mit ihrer Beschwerde. Erst nach Wochen bekam sie eine Standard-Antwort zurück, in der die Fluggesellschaft ihren "enttäuschenden Service" einräumte. Chloe King wirft in ihren Schilderungen den Flugbegleitern vor, mehr darauf geachtet zu haben, für den Täter keine allzu peinliche Situation entstehen zu lassen, als die neben ihm sitzende und schlafende Frau mir Respekt zu behandeln.

Ein Sprecher von American Airline sagte gegenüber dem Independent: "Wir analysieren gerade die Schilderungen über das, was auf dem Flug geschehen ist, und werden und dann mit der Kundin in Verbindung setzen."


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