Mann will eigentlich nach Stettin, landet aber mit nur einem Schuh völlig woanders

Erfurt - Ein Pole hat sich am Freitag unfreiwillig in die Thüringer Landeshauptstadt verirrt und dabei auch noch seinen Schuh verloren.

Die Polizei nahm den Mann direkt fest. (Symbolbild)
Die Polizei nahm den Mann direkt fest. (Symbolbild)

Der 24-Jährige war Bundespolizisten in einem ICE aufgefallen, weil er kein Ticket hatte und von Leipzig nach Erfurt schwarz gefahren war.

Zudem verwirrend: Der Mann hatte nur einen Schuh an, lief so durch die winterlichen Bahnhöfe in Sachsen und Thüringen.

Als die Polizisten den Mann befragte stellte sich dann auch noch heraus, dass er in der völlig falschen Stadt gelandet war.

Eigentlich hatte er nach Stettin gewollt, doch aufgrund von sprachlichen Schwierigkeiten war er auf dem Weg nach Stadtilm!

Ganze 500 Kilometer, knapp fünf Stunden Fahrt und eine Landesgrenze trennten ihn von seinem eigentlichen Ziel.

Da er den ICE ohne einen Fahrschein benutzt hatte, bekam er eine Anzeige wegen Erschleichens von Leistungen.

Weil die Beamten den Mann nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen nicht mit nur einem Schuh ziehen lassen wollten, gaben sie ihm ein paar "ausgemusterte" Dienstschuhe mit auf den Weg. Danach machte sich der Pole dann auf den Weg zu seinem eigentlichen Ziel.

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