Mann sitzt in Untersuchungshaft: Spricht dieses Indiz für Mord an vermisster Ehefrau?

Frankfurt am Main – Die Frau ist verschwunden, ihr Mann sitzt in Untersuchungshaft - nun sind neue Details zu einem mutmaßlichen Tötungsdelikt in Frankfurt bekannt geworden.

Die Polizei hatte Mitte November eine großangelegte Suchaktion nach der Frau in einem Waldstück in Frankfurt-Nied abgehalten (Symbolbild).
Die Polizei hatte Mitte November eine großangelegte Suchaktion nach der Frau in einem Waldstück in Frankfurt-Nied abgehalten (Symbolbild).  © dpa/Daniel Bockwoldt

Der Ehemann habe widersprüchliche Angaben gemacht, in der gemeinsamen Wohnung seien Blutspuren gefunden worden, sagte Staatsanwältin Nadja Niesen der Bild-Zeitung (Donnerstagsausgabe). Das sei der Grund für seine Festnahme gewesen, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur.

Die 43-Jährige ist seit Oktober verschwunden. Eine Hundertschaft der Polizei durchkämmte ein mit Bäumen und Sträuchern bewachsenes Gelände im Frankfurter Stadtteil Nied, wo das Paar wohnte - ohne Erfolg.

Mitte November nahm die Polizei den 37 Jahre alten Ehemann fest. Es bestehe der Verdacht eines Tötungsdelikts, teilten die Ermittler damals mit.

Den Ermittlungen zufolge wollte sich der 37-Jährige wegen einer neuen Beziehung von seiner Frau trennen.

Der Ehemann der vermissten 43-Jährigen sitzt aktuell in Untersuchungshaft (Symbolbild).
Der Ehemann der vermissten 43-Jährigen sitzt aktuell in Untersuchungshaft (Symbolbild).  © 123Rf/Sakhorn Saengtongsamarnsin

Titelfoto: dpa/Daniel Bockwoldt

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