Betrunkener Bahnhofs-Raucher bepöbelt und attackiert Polizisten

Das Rauchverbot im Hauptbahnhof Halle an der Saale hat ein Betrunkener bewusst ignoriert - mit Folgen. (Symbolbild)
Das Rauchverbot im Hauptbahnhof Halle an der Saale hat ein Betrunkener bewusst ignoriert - mit Folgen. (Symbolbild)  © DPA

Halle (Saale) - Ein langes Register an Vergehen hat sich am Sonntag ein 47-Jähriger eingeheimst.

Am frühen Morgen des Ostersonntags zündete sich der Mann in der Haupthalle des Hauptbahnhofs Halle (Saale) eine Zigarette an.

Als Bundespolizisten den Raucher um 4.45 Uhr erwischten, wiesen sie ihn auf das Rauchverbot im Bahnhof hin. Zuerst hielt der 47 Jahre alte Mann es offenbar für das Beste, die Beamten zu ignorieren, doch dann fing er an, ihnen wüste Beschimpfungen an den Kopf zu werfen.

Gegen die anschließende Identitätsfeststellung protestierte der Mann lautstark, einen Bundespolizisten stieß er mit seinen Händen gegen dessen Oberkörper zurück.

Da er sich partout nicht beruhigen wollte, nahmen die Polizisten den Raucher - trotz starker Gegenwehr - mit auf die Wache. Dort ergab ein Atemtest einen Alkoholwert von 2,58 Promille.

Den Mann erwartet nun eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Bundesnichtraucherschutzgesetz, Beleidigung, Körperverletzung und wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.


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