Unfassbar! Mann schießt sich selbst in den Bauch, um Ehe zu retten

Hamburg - Der angeblich bei der Verfolgung zweier Diebe verletzte Betreiber einer Autowerkstatt in Hamburg-Hammerbrook (TAG24 berichtete) soll die Tat nach Polizeiangaben lediglich vorgetäuscht haben.

Bei der Durchsuchung seiner Wohnung stellten die Ermittler Beweisstücke sicher. (Symbolfoto)
Bei der Durchsuchung seiner Wohnung stellten die Ermittler Beweisstücke sicher. (Symbolfoto)

Der 32-Jährige hatte in der Nacht zum 24. Juli einen Bauchdurchschuss erlitten. Er gab an, Autodiebe an seinem Geschäft bemerkt zu haben.

Bei der Verfolgung der beiden maskierten Männer sei es zu einem Gerangel gekommen, bei dem einer der Täter einen Schuss abgegeben und ihn verletzt habe.

Tatsächlich habe sich der 32-jährige Libanese mit einem sogenannten Schießkugelschreiber selbst verletzt. Bei einer Durchsuchung habe er den Ermittlern das Versteck der Waffe gezeigt.

"Nach den ersten Erkenntnissen hat er sich die Verletzung damit selbst beigebracht und die Tat vorgetäuscht, offenbar um seine von ihm getrennt lebende Frau zu beeindrucken und zurückzugewinnen", teilte ein Polizeisprecher am Freitag mit.

Gegen den Werkstattbetreiber laufen nun Ermittlungen wegen des Vortäuschens einer Straftat und Verstoßes gegen das Waffengesetz.


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