Mann gibt falschen Namen an und landet unschuldig hinter Gittern

Potsdam - 34 Tag lang saß ein Mann in Brandenburg im Gefängnis - und das nur, weil er einen falschen Namen gesagt hatte.

Ein Mann gab einen falschen Namen an und wurde irrtümlicherweise eingesperrt. (Symbolbild)
Ein Mann gab einen falschen Namen an und wurde irrtümlicherweise eingesperrt. (Symbolbild)  © dpa/123RF

Der 33-Jährige ist seit Montag wieder auf freiem Fuß, wie die Polizei Brandenburg am Freitag mitteilte. Demnach war er am 2. Mai ohne Papiere desorientiert in Hoppegarten entdeckt worden.

Sein Pech: Er habe den Beamten ein Geburtsdatum und einen Namen genannt, unter dem zwei Haftbefehle vorlagen. Er wurde festgenommen. Auch die Lichtbilder schienen zu passen.

Bei weiteren Vernehmnungen habe sich kein Hinweis auf eine andere Identität ergeben, hieß es.

Erst als der Mann wiederholt beteuerte, er sei unschuldig, wurde der Irrtum aufgedeckt. Laut Polizei hatte er anfangs nicht seinen, sondern einen anderen Namen genannt. Warum, blieb zunächst unklar.

Für die Beamten könnte der Fall noch ein Nachspiel haben. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts auf Freiheitsentzug.

Titelfoto: dpa/123RF


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0