Vater zeigt auf Feiern immer seinen Penis, nun ist er tot

England - Paul Lundy war stolz auf die Größe seines Penisses. Doch genau deswegen musste der 48-Jährige offenbar sterben.

Paul Lundy starb im Mai.
Paul Lundy starb im Mai.  © Screenshot/Facebook/Paul Lundy

Paul Lundy und sein Kumpel Nathan Calder waren im Mai eines Abends etwas trinken. Beide kannten sich seit etwa zwei Jahren. Doch Calder soll Lundy später in dessen Zuhause in Kidderminster nahe Birmingham erstochen und liegengelassen haben.

Die Putzfrau fand den 48-Jährigen am nächsten Tag blutüberströmt und mit Gesichtsverletzungen tot in der Küche. Doch wie konnte es so weit kommen?

Lundy soll, wenn er was getrunken hatte, immer wieder seinen Penis gezeigt haben, berichtet "Mirror". Er selbst beschrieb sich auch als "Gottes Geschenk für die Frauen".

Familie und Freunde sind überzeugt, dass er nicht homo- oder bisexuell gewesen sei, sondern einfach "ein bisschen zu liebevoll, wenn er getrunken habe." Sexuell motiviert sei das Blankziehen nie gewesen.

Der Sohn des Getöteten, Lewis Hughes, erzählte: "Er war stolz auf die Größe seinen Penisses. Es war sein Party-Trick." Lundys Schwester berichtete ähnliches, sagt, er hätte das schon als Jugendlicher gemacht: "Es war ein Familien-Witz. [...] Er hat es aus Spaß gemacht. Er wollte die Leute zum Lachen bringen."

Nathan Colder muss nun lange Zeit ins Gefängnis

Paul zeigte gerne sein bestes Stück. (Symbolbild)
Paul zeigte gerne sein bestes Stück. (Symbolbild)  © 123RF/Roman Samborskyi

Doch Nathan fand diesen Joke offenbar gar nicht witzig. Denn als Paul sein bestes Stück mal wieder zeigen wollte, rastete dieser aus und tötete seinen Kumpel, wie er sagt aus Notwehr, weil dieser sich sexuell belästigt gefühlt habe. Jetzt musste er sich vor Gericht verantworten.

Richter Robert Juckes QC verurteilte ihn zu lebenslanger Haft, er muss also mindestens 17 Jahre ins Gefängnis.

In seiner Urteilsbegründung sagte er, dass man dieser Situation anders aus dem Weg hätte gehen können. Doch Calder, der schon einige Male mit dem Gesetz in Konflikt kam, entschied sich für die brutalste Art.

Pauls Familie vermisst ihn schmerzlich. In einem Statement heißt es: "Paul war das Leben und die Seele bei jedem Familien-Event und seine Anwesenheit wird vermisst. Wir möchten nicht, dass jemand einen Geliebten auf diese Art und Weise verliert oder das durchmachen muss, was wir die letzten sechs Monate durchgemacht haben."

Bleibt zu hoffen, dass die Familie bald über den Verlust hinwegkommt.


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