Todes-Drama in Hamburg! Mann (47) stirbt nach Streit im Krankenhaus

Hamburg - Im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg ist am Donnerstag ein Mann bei einem Streit in einer Wohnsiedlung getötet worden.

Die Spurensicherung untersucht den Tatort in Wilhelmsburg.
Die Spurensicherung untersucht den Tatort in Wilhelmsburg.  © JOTO

Dabei seien am frühen Morgen gegen 6.20 Uhr drei Männer aneinander geraten, teilte ein Polizeisprecher mit.

Sie seien ersten Erkenntnissen nach mit Fäusten sowie einer Eisenstange und einem Messer aufeinander losgegangen.

Einer der Männer sei lebensgefährlich verletzt worden und im Krankenhaus an seinen Verletzungen gestorben.

In welchem Verhältnis die Männer zueinander standen, ist bislang noch nicht klar.

Das Landeskriminalamt ermittelt nun die Hintergründe.

Ein Polizist versiegelt eine Tür am Tatort.
Ein Polizist versiegelt eine Tür am Tatort.  © JOTO

Update, 15.12 Uhr : Mordkommission ermittelt

Wie die Polizei am Nachmittag mitteilte, kam es am frühen Morgen zu einem verbalen Streit auf der Grotestraße, der schließlich in eine tätliche Auseinandersetzung umschlug.

An dem Streit waren den Angaben zufolge ein 47-jähriger Türke aus Wilhelmsburg und dessen Sohn, ein 23-jähriger Deutschtürke, sowie ein 54-jähriger Deutschtürke aus Schleswig-Holstein beteiligt.

Der 47-Jährige erlitt dabei mehrere Messerstichverletzungen am Oberkörper. Er wurde unter Reanimationsbedingungen in ein Krankenhaus eingeliefert, erlag dort aber den schweren Verletzungen.

Sein Sohn erlitt Verletzungen an den Händen, offenbar ebenfalls durch einen Angriff mit einem Messer. Auch er kam in ein Krankenhaus.

Gegen den Kontrahenten war offenbar eine Eisenstange eingesetzt worden. Der Mann erlitt Kopfverletzungen und eine Fußfraktur und kam ebenfalls ins Krankenhaus.

Zu den Hintergründen der Streitigkeiten und dem genauen Tatablauf können derzeit noch keine weiteren Angaben gemacht werden. Die Ermittler gehen aber davon aus, dass sich die Beteiligten bereits bekannt waren.

Insbesondere gegen den 54-jährigen Mann prüfen sie jetzt eine Zuführung vor den Haftrichter. Die Mordkommission ermittelt.

Zeugen, die die Tat beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 040/4286-56789 bei der Polizei Hamburg oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Titelfoto: JOTO

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