Mann stirbt beim Wandern: Das tut sein treuer Hund, damit Herrchen gefunden wird

Eatonville (Washington) - Ein 64-jähriger Mann war am Mittwoch mit seinem Hund "Daisy" im US-amerikanischen Eatonville wandern. Am Abend kehrten die beiden jedoch nicht mehr nach Hause zurück.

Hund "Daisy" wich nicht von der Seite seines toten Herrchens.
Hund "Daisy" wich nicht von der Seite seines toten Herrchens.  © Screenshot/Facebook/Pierce County Sheriffs Departm

Die Frau des Wanderers machte sich Sorgen und rief sofort die Polizei, um ihren geliebten Mann als vermisst zu melden.

Die Beamten orteten zunächst das Handy des Verschwundenen. Der Mann hatte sein Smartphone zuletzt im Gebiet rund um den Alder Lake, ein Stausee am Nisqually River in Eatonville, benutzt. Am Donnerstag machten sich die Ermittler auf den Weg, um den Mann und seinen Hund Daisy zu suchen.

Als das Such- und Rettungsteam das Gebiet durchquerte und jeden Winkel absuchte, hörte ein Mitglied plötzlich das Bellen eines Hundes. Die Einsatzkräfte folgten dem Geräusch durch die dichten Wälder bis sie schließlich an den Ort gelangten, wo sie den Hund und den Mann entdeckten.

Die beiden befanden sich in der Nähe eines steilen Dammes beim Marshall River. Der 64-Jährige lag leblos auf dem Boden - er war vermutlich gestürzt und an seinen Verletzungen gestorben, berichtet die "Daily Mail".

Der treuer Hund Daisy ist seinem Herrchen die ganze Zeit über nicht von der Seite gewichen. Das Tier wurde wohlbehalten wieder nach Hause gebracht.

Auf Facebook schrieb das Pierce County Sheriff's Department: "Das war ein sehr trauriges Ende einer harten Suche, aber wir sind unglaublich stolz auf alle Helfer, die daran beteiligt waren."

"Ohne das Bellen seines treuen Begleiters Daisy hätten wir den vermissten Mann wohl niemals gefunden. Es war einfach wundervoll", lauten die emotionalen Worte.

Titelfoto: Screenshot/Facebook/Pierce County Sheriffs Departm

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