Mann stieß Frau vor Zug und tötete sie: Richter stecken Täter nicht ins Gefängnis!

Duisburg - Sechs Monate nach dem gewaltsamen Tod einer Frau am Bahnhof Voerde in Nordrhein-Westfalen ist ein 28-jähriger Mann am Dienstag auf unbestimmte Zeit in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen worden.

Blumen und Kerzen stehen an Gleis eins am Bahnhof. Ein Mann hat hier am 20.07.2019 eine ihm völlig unbekannte 34-Jährige vor einen einfahrenden Zug gestoßen und somit getötet.
Blumen und Kerzen stehen an Gleis eins am Bahnhof. Ein Mann hat hier am 20.07.2019 eine ihm völlig unbekannte 34-Jährige vor einen einfahrenden Zug gestoßen und somit getötet.  © Marcel Kusch/dpa

Die Richter am Duisburger Schwurgericht waren am Dienstag überzeugt, dass der neunfache Familienvater die 34-Jährige im Juli 2019 völlig unvermittelt vor einen Zug gestoßen hatte.

Die Frau war noch im Gleisbett gestorben.

Das Gericht wertete die Tat als Mord, eine Haftstrafe sei wegen der psychischen Erkrankung des neunfachen Familienvaters aber nicht in Betracht gekommen.

Der Angeklagte sitzt zu Beginn seines Prozesses mit einem Briefumschlag vor dem Gesicht im Landgericht im Gerichtssaal.
Der Angeklagte sitzt zu Beginn seines Prozesses mit einem Briefumschlag vor dem Gesicht im Landgericht im Gerichtssaal.  © Marcel Kusch/dpa

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