Mann will Club abfackeln, weil es kein Red Bull gibt

Wantage (Großbritannien) - Michael Day (38) muss ins Gefängnis, weil er im April damit drohte, einen Club in Großbritannien abzufackeln, da es kein Red Bull gab.

Michael Day drohte damit, den Club mit Benzin und einem Feuerzeug abzufackeln. (Symbolbild)
Michael Day drohte damit, den Club mit Benzin und einem Feuerzeug abzufackeln. (Symbolbild)  © 123RF/belchonock

Bei seiner Attacke soll der aufgebrachte Michael Day (38) gebrüllt haben "Ich werde jeden einzelnen von euch abfackeln", während er mit einem Feuerzeug rumfuchtelte, nachdem er einen Benzinkanister gegen die Club-Tür geworfen hatte, berichtet die "Daily Mail".

Er selbst wisse allerdings nichts mehr von seiner Tat, so sein Anwalt während der Gerichtsverhandlung am Donnerstag. Scheinbar hatte er zuvor schon sehr viel Alkohol getrunken.

Am besagten Abend im April war der 38-Jährige zu Gast in einem Club in Wantage und bestellte ein Red Bull.

Doch statt des gewünschten Energy Drinks bekam er einen anderen serviert. Grund genug für Michael Day komplett auszurasten. Das ließen sich die Türsteher aber natürlich nicht gefallen und schmissen den aggressiven 38-Jährigen raus.

Er ging nach Hause, scheinbar immer noch äußerst zornig und plante seinen Rachefeldzug gegen den Nachtclub.

Der Club musste evakuiert werden

177 Menschen mussten aus dem Club evakuiert werden. (Symbolbild)
177 Menschen mussten aus dem Club evakuiert werden. (Symbolbild)  © 123RF/Dmitrii Shironosov

Wie Aufnahmen von Überwachungskameras zeigen, kehrte der Mann mit einem mit Benzin gefüllten 20-Liter Kanister zu der Location zurück und warf ihn in Richtung der Tür des Clubs und stürmte auf die Türsteher zu.

Das Benzin ergoss sich überall hin. Auch auf die Kleidung der Türsteher.

Dann packte er ein Feuerzeug aus, entzündete es und drohte, den Club abzufackeln. Außerdem soll er einen der Mitarbeiter rassistisch beleidigt haben.

Die 177 Menschen, die sich zu dem Zeitpunkt in dem Club befanden, mussten wegen der giftigen Dämpfe des Benzins evakuiert werden.

Day wurde daraufhin verhaftet und befragt. Er sagte aus, er hätte nie vorgehabt, jemanden zu verletzten und hätte vor der Tat mehrere Biere getrunken. Er wollte die anwesenden Menschen nur erschrecken.

Richterin Maria Lamb verurteilte Michael Day für die "beängstigende" Tat zu fünf Jahren und zwei Monate Gefängnis.


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