54-Jähriger von Einbrecher erstochen: Polizei fasst Verdächtigen

Berlin - Ende September verschaffte sich ein Einbrecher Zugang in eine Kreuzberger Wohnung. Offenbar rechnete er nicht mit dem 54-jährigen Opfer. Der Eindringling stach zu - mit tödlichen Folgen.

Der Einbrecher wurde nach der Tat noch von Nachbarn gesehen. (Symbolbild)
Der Einbrecher wurde nach der Tat noch von Nachbarn gesehen. (Symbolbild)

Nachdem die Polizei bereits mit einer Zeugenbeschreibung nach dem Täter gefahndet hatte, folgte nun offenbar der Durchbruch.

Demnach handelt es sich um einen polizeibekannten Einbrecher. Der 42-Jährige soll einen 54-jährigen Mieter in dessen Wohnung am Abend des 27. Septembers mit einem Messer zunächst lebensgefährlich verletzt haben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mitteilten. Der Beschuldigte, der laut Angaben drogenabhängig und wohnungslos ist, sitzt seit einem weiteren Einbruch in der Vorwoche in Untersuchungshaft.

Noch am Montag sollte ein Haftrichter über den Erlass eines weiteren Haftbefehls wegen des Tötungsdeliktes entscheiden.

Der 54-Jährige war einen Tag nach dem Einbruch an den Folgen des "erheblichen Blutverlustes" gestorben (TAG24 berichtete). Die Polizei geht davon aus, dass er den Täter in der Wohnung in der Alexandrinenstraße überrascht hatte und es zu einer Auseinandersetzung kam.

Spuren am Tatort deuteten laut Polizei auf den Beschuldigten hin, Anwohner hatten ihn zudem bei der Flucht aus dem Haus gesehen.