Mann gerät unter S-Bahn und stirbt

Ein Mann geriet am Samstag unter eine S-Bahn und starb. (Symbolbild)
Ein Mann geriet am Samstag unter eine S-Bahn und starb. (Symbolbild)  © DPA

Berlin - Mehrere Stunden lang war der Berliner Ostbahnhof vom S-Bahn-Verkehr abgeschnitten. Ein Mann war am späten Samstagmorgen am Gleis 10 unter einen S-Bahn-Zug geraten, teilte ein Polizeisprecher mit.

Ein Notarzt war vor Ort. "Der Mann ist tot, Fremdverschulden kann ausgeschlossen werden." Es sei noch unklar, ob es sich um einen Unfall oder um Suizid handele. Weitere Angaben zu dem Mann machte die Polizei zunächst nicht. "Wir müssen jetzt seine Familie benachrichtigen", sagte der Sprecher weiter.

Der Notarzteinsatz hatte weitreichende Folgen auf den S-Bahn-Verkehr auf der Berliner Stadtbahnstrecke. Zwischen den Stationen Warschauer Straße und Alexanderplatz mussten für rund zwei Stunden alle S-Bahn-Linien eingestellt werden. "Inzwischen ist die Strecke wieder frei", sagte eine Sprecherin der S-Bahn Berlin am Samstagnachmittag. Es sei aber noch mit Behinderungen zu rechnen.

"Einige Züge sind noch verspätet oder fallen aus. Länger als 10 bis 15 Minuten muss aber niemand warten". Während der Sperrung habe es kaum Probleme für Fahrgäste gegeben. "Ein Schienenersatzverkehr war eingerichtet. Man konnte den Bereich aber auch gut mit Verkehrsmitteln der BVG umfahren", erklärte die Bahnsprecherin.


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