Mann wird verprügelt, weil Angreiferin sein Cap mit Trump verwechselt

Nashville (USA) - Der ehemalige Polizist Daniel Sprague (50) hatte sich seinen runden Geburtstag wohl etwas anders vorgestellt. Als er mit Freunden und Familie seinen 50. Geburtstag in Nashville in einer Bar feierte, wurde er plötzlich von einer Frau wegen seiner roten Cappi verprügelt.

Die Geburtstags-Cap verwechselte die Angreiferin mit solch einer Wahlkampfmütze. (Symbolbild)
Die Geburtstags-Cap verwechselte die Angreiferin mit solch einer Wahlkampfmütze. (Symbolbild)  © 123RF/Eddie Toro

Die unbekannte Frau dachte nämlich wohl, Daniel Sprague (50) würde eine der berühmten roten Wahlkampf-Caps von Donald Trump (73) mit der Aufschrift "Make America Gerat Again" (Macht Amerika wieder groß) tragen.

Tat er aber nicht. Seine Freunde hatten sich einfach einen Spaß zu seinem Geburtstag erlaubt und eine Kopfbedeckung im Trump-Stil anfertigen lassen. Tatsächlich stand aber auf seiner roten Cap: "Make Fifty Great Again" (Mach die 50 wieder groß). Passend dazu trug er noch ein T-Shirt mit der amerikanischen Flagge und dem Spruch "Making America Great Since 1970" (Macht seit 1970 Amerkia groß).

Mit der "New York Post" sprach Daniel Sprague über den Vorfall. Die fremde Frau habe ihn am besagten Abend einfach aus dem Nichts in einer Bar von hinten gepackt, ihn umgedreht und ihm dann heftigst ins Gesicht geschlagen.

"Zuerst dachte ich, es sei ein Freund, bis ich geschlagen wurde. Ich konnte nicht glauben, dass sich jemand so aufregen könnte", so der 50-Jährige. Danach wurden beide von dem Bar-Türsteher rausgeworfen. Der Jubilar erstattete Anzeige. Blutend und mit einem blauen Auge überstand der ehemalige Polizist die Attacke der Trump-Gegnerin.

Man kann wohl von dem amtierenden Präsidenten halten, was man will. Allerdings sollte so eine Aktion wohl nicht das Mittel sein, um seinem Frust rauszulassen oder seine politische Einstellung kundzutun.

Das ist auch die Meinung des Opfers. Zwar liebe Daniel Sprague den Präsidenten Trump, aber er würde ja deshalb einen anderen Politiker oder seine Unterstützer nicht schlagen oder anfeinden.

"Jeder hat ein Recht auf seine Meinung. Ich war kein Obama-Fan, aber wenn er an einen Ort käme, an dem ich war, würde ich ihm (...) Respekt entgegenbringen".

Die unbekannte Frau habe der ehemalige Polizist ebenfalls nicht zurückgeschlagen.