Asylbewerber zündete eigene Gemeinschaftsunterkunft an, jetzt muss er in den Knast

In dieser Gemeinschaftsunterkunft hatte der Mann Feuer gelegt.
In dieser Gemeinschaftsunterkunft hatte der Mann Feuer gelegt.  © DPA

Neustadt an der Orla - Ein 22 Jahre alter Brandstifter hat seine Verurteilung zu einer Haftstrafe nun doch akzeptiert.

Der Afghane habe am Montag seine Berufung gegen ein Urteil des Amtsgerichts Rudolstadt zurückgenommen, teilte das Landgericht Gera mit.

Dieses hatte ihn zu zwei Jahren und zehn Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Durch die Rücknahme der Berufung sei das Urteil rechtskräftig geworden.

Dem 22-Jährigen war vorgeworfen worden, im Februar in einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in Neustadt an der Orla Feuer gelegt zu haben. Dazu habe er die Matratze seines Bettes angezündet und auch noch Kleidung in die Flamme geworfen, um diese zu vergrößern.

Bei dem Brand entstand ein Sachschaden von rund 275.000 Euro. Von den neun Mitbewohnern des Hauses, die schliefen als das Feuer gelegt wurde, wurde niemand verletzt.

Titelfoto: DPA


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