Babysitter missbraucht mindestens 17 Jungs: Jetzt drohen ihm 690 Jahre Haft

Kalifornien (USA) - Der Babysitter Matthew Antonio Zakrzewski (30) oder wie er sich selbst nennt "Matthew The Manny", soll über mehrere Jahre hinweg kleine Jungs missbraucht haben, auf die er eigentlich aufpassen sollte. Jetzt drohen ihm bis zu 690 Jahre Gefängnis.

Matthew Antonio Zakrzewski (30) soll mindestens 17 Kinder missbraucht haben.
Matthew Antonio Zakrzewski (30) soll mindestens 17 Kinder missbraucht haben.  © Screenshot/Twitter/cahulaan

Bisher sind 17 Fälle von mutmaßlichem Kindesmissbrauch im Zusammenhang mit "Matthew The Manny" (30) bekannt, so die "Sun". Die Polizei geht aber davon aus, dass noch weitere Kinder betroffen sind.

Unwahrscheinlich scheint die Vermutung der Ermittler nicht zu sein, schließlich arbeitete der Babysitter wohl ziemlich erfolgreich für mehrere Familien in ganz Süd-Kalifornien.

Aufgeflogen ist Matthew Antonio Zakrzewski, als Eltern, auf dessen achtjährigen Jungen er aufpasste, vermuteten, er würde ihren Sohn unangemessen berühren.

Ihren Verdacht meldeten sie daraufhin der Polizei, die mit ihren Ermittlungen begann. Der gruselige Stein geriet ins Rollen.

Durch Videoaufnahmen und Hinweise wurden seit Mai immer mehr Missbrauchsfälle im Zusammenhang mit dem 30-Jährigen bekannt.

Matthew Antonio Zakrzewski beteuert seine Unschuld

Nach Angaben der Staatsanwälte soll der Babysitter über fünf Jahre hinweg seine Schutzbefohlenen missbraucht haben.

Unter anderem soll er sich an einem Siebenjährigen aus LA und später noch an zehn weitere Jungen im Alter von vier bis zehn Jahren vergangen haben.

Sein jüngstes Opfer soll gerade einmal zwei Jahre alt gewesen sein. Seit seiner Verhaftung im Mai sind mittlerweile fünf weitere mutmaßliche Opfer bekannt.

Matthew Antonio Zakrzewski steht jetzt wegen insgesamt 33 Anklagepunkten vor Gericht. Er selbst bestreitet die Vorwürfe.

Neben den schweren Missbrauchsvorwürfen muss er sich außerdem wegen Besitz und der Weitergabe von Kinderpornografie an Kinder verantworten.

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