Deshalb wartet eine Stadt auf Post von Klimaaktivistin Greta Thunberg

Marburg - Die Stadt Marburg wartet auf Post von der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg.

Das Foto zeigt die Klimaaktivistin Greta Thunberg bei einer Demonstration in Hamburg am 1. März.
Das Foto zeigt die Klimaaktivistin Greta Thunberg bei einer Demonstration in Hamburg am 1. März.  © dpa/Daniel Bockwoldt

Oberbürgermeister Thomas Spies (SPD) hatte der Schülerin vor einem Monat geschrieben und sie zu einem Besuch eingeladen.

Da bislang noch kein Antwortschreiben der 16-Jährigen eingetrudelt ist, will die Stadt bald noch einmal bei ihr anfragen.

Die Kommune zeigte Verständnis: Zwar setze sich Marburg sehr für den Klimaschutz ein, sagte eine Sprecherin. Doch Marburg sei eine kleine Stadt und Thunberg international sehr gefragt. Man hoffe aber, dass sie ihren Weg auch nach Mittelhessen finden werde.

In Hamburg war Greta Thunberg schon: Am 1. März hatte sie dort gemeinsam mit rund 3000 Schülern unter dem Motto "Fridays for Future" für eine bessere Klimapolitik demonstriert (TAG24 berichtete).

Die Aktion geht auf die Schwedin zurück.

"Fridays for Future": Große Aktion in Hessen geplant

Seit Wochen gehen weltweit Schüler freitags während der Schulzeit für den Klimaschutz auf die Straße. Kritiker bemängeln, dass die Proteste während der Unterrichtszeit stattfinden.

In Hessen soll es kommenden Freitag (15. März) eine große Aktion geben: Die Landesschülervertretung rief alle Schüler dazu auf, sich an Kundgebungen zu beteiligen und rechnete hessenweit mit rund 25.000 Teilnehmern.

Titelfoto: dpa/Daniel Bockwoldt


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