Eklat in Spanien: Ex-BVB-Liebling Bartra übel von Real-Youngster beleidigt!

Sevilla - So geht es aber nicht! Marc Bartra (27) gab nach dem Spiel seiner Mannschaft Real Betis Sevilla gegen Real Madrid (1:2) an, von Jungprofi Vinicius Junior (18) wüst beschimpft worden zu sein.

Soll Marc Bartra und dessen Mutter übelst beleidigt haben: Real Madrids Jungprofi Vinicius Junior.
Soll Marc Bartra und dessen Mutter übelst beleidigt haben: Real Madrids Jungprofi Vinicius Junior.  © DPA

Wenn die Aussagen des früheren Kickers von Borussia Dortmund stimmen, wird wohl bald der spanische Verband ermitteln.

Schon während der Partie fiel auf, dass die beiden Streithähne oft aneinandergerieten.

Bartra war genervt davon, wie oft der Brasilianer auf dem Boden lag, worauf er ihn "freundlich hingewiesen" habe, wie er gegenüber spanischen Medien wie der Marca sagte.

Daraufhin habe ihn Vinicius Junior übel beschimpft: "Er nannte mich den Sohn einer..., sagen wir einfach, er hat dreimal über meine Mutter geredet."

Daher schlussfolgerte der 14-fache spanische Nationalspieler, der nach der hitzigen zweiten Halbzeit erstaunlich ruhig blieb: "Er hat noch eine Menge zu lernen und ich denke nicht, dass dieses Verhalten für einen Spieler von Real Madrid richtig ist."

Bartra hat "La Masia", die berühmte Nachwuchsakademie von Reals Rivalen FC Barcelona durchlaufen, und es dort bis in die erste Mannschaft geschafft, ehe er zum BVB wechselte und schließlich zurück nach Spanien kehrte.

So läuft es für Marc Bartra in Sevilla

War beim BVB ein großer Publikumsliebling: Marc Bartra.
War beim BVB ein großer Publikumsliebling: Marc Bartra.  © DPA

Dort, bei Real Betis, wo er übrigens mit dem früheren Flügelflitzer von Eintracht Frankfurt, Takashi Inui (30), zusammenspielt, ist er unumstrittener Stammspieler und Leistungsträger.

Obwohl Betis im Vergleich zum großen Lokalrivalen FC Sevilla deutlich geringere finanzielle Mittel zur Verfügung hat, ist die Entwicklung äußerst positiv und die Mannschaft um die Nationalspieler William Carvalho (Portugal), Giovani Lo Celso (Argentinien), Andrés Guardado (Mexiko) und das ehemalige spanische Ausnahmetalent Sergio Canales klug zusammengestellt.

Trotz der knappen Niederlage gegen Real ist Betis weiterhin Tabellensiebter in LaLiga und steht damit beispielsweise vor Mannschaften wie dem FC Valencia oder Athletic Bilbao.

Daran hat Bartra erheblichen Anteil. Er stand in bisher allen 19 Spielen auf dem Platz und hat lediglich zwei Minuten verpasst, weil er am dritten Spieltag aus taktischen Gründen vorzeitig ausgewechselt wurde.

Auch deshalb scheint der Innenverteidiger sein sportliches, aber auch privates Glück in Sevilla gefunden zu haben, nachdem er beim BVB-Bombenanschlag verletzt wurde und mit den psychischen Folgen dieses Angriffs zu kämpfen hatte (TAG24 berichtete).

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