Trikot blutgetränkt! Deutscher Bahnrad-Meister bei Sturz schwer verletzt

Minsk/Erfurt - Der deutsche Keirin-Meister Marc Jurczyk aus Erfurt ist in den Vorläufen des Keirin-Wettbewerbs beim Bahnradsport-Weltcup in Minsk schwer gestürzt und ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Marc Jurczyk war in einem Vorlauf in Minsk schwer gestürzt.
Marc Jurczyk war in einem Vorlauf in Minsk schwer gestürzt.  © DPA

"Zurzeit sieht alles nach einem Schlüsselbeinbruch aus. Außerdem hat er eine tiefe Fleischwunde an der Hüfte, die genäht werden muss", sagte Michael Hübner vom Team Erdgas.2012, für das Jurczyk fährt.

Während eines Vorlaufs war Jurczyk in vollem Tempo ein Reifen geplatzt, sein Rad konnte er so nicht mehr kontrollieren, krachte auf die Bahn und verwickelte fast das komplette Teilnehmerfeld in den Sturz.

Auf Instagram postete er ein Video, dass den heftigen Sturz zeigte, beruhigte aber gleichzeitig, dass es ihm den Umständen entsprechend gut gehe.

Nach den Bildern, die der Thüringer zu dem Video postete, war das auch nötig, denn die zeigen den jungen Sportler nicht nur mit Schürfwunden am ganzen Oberkörper, sondern auch mit einem blutgetränkten Trikot, dank der Fleischwunde an der Hüfte.

Der 23-Jährige soll am Samstagabend das Krankenhaus verlassen haben und vorzeitig die Heimreise nach Deutschland angetreten sein. Für die Zukunft kann man Marc Jurczyk nun nur gute Besserung wünschen.

Dieses Sturz-Video und die dazugehörigen Fotos postete Marc Jurczyk auf Instagram

Titelfoto: DPA

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