Salzburg-Coach Rose zur TSG Hoffenheim? Deshalb zögert der Leipziger

Sinsheim/Salzburg - Es wird zur Hängepartie! Wie verschiedene Medien berichten, soll Red-Bull-Salzburg-Trainer Marco Rose seit Wochen einen Vertrag von der TSG 1899 Hoffenheim vorliegen haben. Doch mit der Unterschrift zögert der 42-Jährige bislang.

Spielte als aktiver Profi unter anderem bei Mainz 05 und stieg 2004 unter Trainer Jürgen Klopp in die Bundesliga auf: Marco Rose.
Spielte als aktiver Profi unter anderem bei Mainz 05 und stieg 2004 unter Trainer Jürgen Klopp in die Bundesliga auf: Marco Rose.  © DPA

Und dies wird langsam zum Problem für den Kraichgauer Fußball-Bundesligisten, der in Sachen Trainer bald für Klarheit sorgen möchte.

Denn ab dem 1. Juli wird der derzeitige TSG-Coach Julian Nagelsmann zu RB Leipzig wechseln, wie bereits seit vergangenem Sommer feststeht.

Der nun von der TSG Hoffenheim umworbene Coach Rose, hat ebenfalls eine Beziehung zu Leipzig. So ist er dort geboren und unternahm beim VfB Leipzig seine ersten Schritte als Profifußballer (1995 bis 2000).

Rose, der 2004 als Spieler unter Trainer Jürgen Klopp mit Mainz 05 in die Bundesliga aufstieg, ist ein bodenständiger Typ, worin auch nun sein Zögern hinsichtlich seiner Vertragsunterschrift bei der TSG Hoffenheim begründet sein könnte.

Der Leipziger sagte in einem Interview mit dem SWR mal, er sei nur ein "kleines Licht" im Vergleich zu den Erfolgen, die andere schon feierten.

Kam letzte Saison mit Red Bull Salzburg ins Europa-League-Halbfinale: Coach Marco Rose.
Kam letzte Saison mit Red Bull Salzburg ins Europa-League-Halbfinale: Coach Marco Rose.  © DPA

Doch auch Rose feierte bereits Erfolge, sodass er sich eigentlich gar nicht kleinmachen müsste.

In seiner ersten Saison als Coach der ersten Mannschaft von Red-Bull-Salzburg wurde er direkt Österreichischer Meister und erreichte das Europa-League-Halbfinale. Auf dem Weg dahin warf Salzburg überraschend die Hochkaräter Borussia Dortmund und Lazio Rom aus dem Wettbewerb.

Wegen dieser noch jungen Erfolgsgeschichte wird Rose allerdings nicht nur von der TSG Hoffenheim, sondern auch von vermeintlich größeren Vereinen umworben.

So sollen nach Medienberichten auch der kriselnde FC Schalke 04 und Manchester United Interesse bekundet haben.

Doch auch eine Vertragsverlängerung des bodenständigen Rose bei Red Bull Salzburg scheint nicht ausgeschlossen.

Zumindest versprach Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz zuletzt, dass man um Rose kämpfen werde.

Red-Bull-Salzburg-Trainer Rose (r.) mit seinem Schützling Ex-Bremer Zlatko Junuzovic (l.).
Red-Bull-Salzburg-Trainer Rose (r.) mit seinem Schützling Ex-Bremer Zlatko Junuzovic (l.).  © DPA

Außerdem hat der 42-Jährige Leipziger in Salzburg noch einen Vertrag bis 2020 und machte auch häufig schon den Eindruck, er hänge an Salzburg und der Mannschaft, die sich unter ihm so prächtig entwickelt hat.

Auf solche Dinge kann die TSG Hoffenheim allerdings keine Rücksicht mehr nehmen.

Zuletzt versprach TSG-Sportdirektor Alexander Rosen, dass der neue Trainer noch im Winter vorgestellt werde.

Die Hoffnungen, dass es dann Marco Rose ist, der ab dem 1. Juli auf dem Sinsheimer Trainingsgelände herumschlendert, schwinden.

Wie die Bild nun erfahren haben will, schaut sich die TSG mittlerweile auch nach Alternativen um.

So werden die Zweitliga-Trainer Tim Walter (Holstein Kiel) und Achim Beierlorzer (Jahn Regensburg) gehandelt.

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