Nach Weltmeister-Verteidiger Pavard: Kommt der nächste Super-Franzose zum VfB?

Stuttgart - Aktuell befindet sich der VfB Stuttgart im Überlebenskampf der Fußball-Bundesliga, doch die Planungen für die nächste Saison laufen schon auf Hochtouren.

2016: Monacos Helder Costa (r.) im Zweikampf mit Marcus Coco.
2016: Monacos Helder Costa (r.) im Zweikampf mit Marcus Coco.  © DPA

So sollen die Schwaben nämlich schon fleißig Europas Transfermarkt sondieren.

Wie die Bild erfahren haben will, soll der Verein von der Mercedesstraße nämlich ein starkes Interesse an Marcus Coco vom französischen Ligue-1-Club EA Guigamp haben.

Den 22-jährigen Franzosen hat der VfB zwar bereits vor einem halben Jahr beobachtet, doch dies möchte man wohl wiederholen.

So ist Coco französischer U-21-Nationalspieler und trifft am Donnerstag mit der kleinen Équipe Tricolore in Essen auf die deutsche Nationalmannschaft.

Diese Begegnung möchten sich die Scouts des VfB natürlich nicht entgehen lassen.

Denn das Potential des 22-Jährigen ist gigantisch: Der Rechtsaußen hat einen satten Schuss, starke Technik und vor allem bringt er eine massive Offensiv-Wucht mit.

Ist er bald für den VfB Stuttgart am Ball? Frankreichs U-21-Nationalspieler Marcus Coco.
Ist er bald für den VfB Stuttgart am Ball? Frankreichs U-21-Nationalspieler Marcus Coco.  © Imago

Beim VfB könnte Coco seinen Durchbruch schaffen, wie es bereits dem französischen Weltmeister-Verteidiger Benjamin Pavard im Ländle gelang.

Der ebenfalls 22-Jährige wechselte damals sogar zum VfB ins Bundesliga-Unterhaus und entwickelte sich dort in Rekordzeit zum Verteidiger mit Weltklasse-Format.

Auf Pavard wird Coco im Falle eines Wechsels zwar nicht mehr treffen, da dieser ab Sommer beim FC Bayern seinen nächsten Karriere-Schritt wagen wird, doch solche Erfolgsgeschichten wie die des französischen Weltmeisters, oder auch die des jüngst im Winter verpflichteten Türken Ozan Kabak (TAG24 berichtete), sind für den VfB goldwert.

Sie frischen das Image des Fußball-Bundesligisten auf, wodurch weitere Jungstars aus ganz Europa angelockt werden können und vor allem die herausragend ausgebildeten französischen Talente sind derzeit beliebt.

Ob der VfB allerdings eine Einigung bezüglich Cocos erreichen wird, wird abhängig vom Bundesliga-Klassenerhalt der Brustringträger sein.

Gespräche zwischen den beiden Vereinen wird es allerdings sowieso erst nach der Saison geben, da auch der französische Erstligist EA Guigamp aktuell mitten im Abstiegskampf der Ligue-1 steckt.

Coco hat außerdem noch einen Vertrag bis 2020 bei den Franzosen, sein Marktwert wird auf drei Millionen Euro geschätzt.

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