Tragische Badeunfälle: Senior (77) tot geborgen, Teenie in kritischem Zustand

Markkleeberg/ Pegau- Innerhalb kürzester Zeit wurde die Polizei am gestrigen Mittwochabend über zwei Bade-Unfälle informiert.

Freunde hatten den 24-Jährigen aus dem Wasser gezogen, doch eine Wiederbebelbung verlief erfolglos. (Symbolbild)
Freunde hatten den 24-Jährigen aus dem Wasser gezogen, doch eine Wiederbebelbung verlief erfolglos. (Symbolbild)

Gegen 19.04 Uhr wurde zum ersten Mal Alarm geschlagen: Ein 77-jähriger Mann musste gegen 19.04 Uhr aus einem See in Pegau im Ortsteil Werben tot geborgen werden. Wie die Polizei TAG24 auf Nachfrage mitteilte, konnte die genaue Todesursache bisher nicht geklärt werden.

Nur wenige Minuten später, um 19.09 Uhr, wurde ein Jugendlicher bewusstlos im Markkleeberger See gefunden. Er war offenbar allein ins Wasser gegangen. Der Teenie wurde durch den Rettungsdienst intensivmedizinisch behandelt, doch sein Zustand ist kritisch.

In beiden Fällen schließt die Polizei Fremdverschulden aus.

Update, 15.55 Uhr: Wie die Polizei am Donnerstagnachmittag mitteilte, verstarb der 77-Jährige vermutlich aus medizinisch-gesundheitlichen Gründen. Er war zusammen mit seiner Lebensgefährtin (74) schwimmen gegangen, doch während die 74-Jährige eine weitere Strecke zurücklegte, hielt sich der Mann nur etwa 10 Meter weit im Wasser auf. Als der 77-Jährige auch nach einiger Zeit nicht an den Strand zurückkehrte, bat seine Lebensgefährtin andere Badegäste um Hilfe. Zwei junge Männer (19 und 20) fanden schließlich den leblosen Körper des Verunglückten.

Im Falle des verunglückten Jugendlichen (16) stellte sich heraus, dass er sich als Nichtschwimmer nur hatte abkühlen wollen. Passanten bemerkten den 16-Jährigen erst, als er bereits mehrere Minuten bewusstlos im Wasser trieb. Er liegt im Koma.


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