Sächsischer Feuerteufel geschnappt und im Knast!

Markranstädt - Weil er drei Brände in ein und demselben Wohnhaus gelegt haben soll, ist der mutmaßliche Feuerteufel von Markranstädt (westlich von Leipzig) festgenommen worden.

Am 31. Januar hatte der Feuerteufel einen Pappkarton vor einer Wohnungstür entzündet.
Am 31. Januar hatte der Feuerteufel einen Pappkarton vor einer Wohnungstür entzündet.  © privat

Nach Polizeiangaben kam es am 3. Februar zum letzten Vorfall. Gegen 23 Uhr soll der Tatverdächtige in mehreren Nischen auf halber Treppe Feuer gelegt haben (TAG24 berichtete).

Zehn Mieter sowie eine Kameradin der Feuerwehr erlitten Rauchgasvergiftungen. Teilweise mussten die Bewohner über eine Drehleiter gerettet werden.

Der Schaden lag allein in diesem Fall im oberen fünfstelligen Bereich.

"Im Rahmen der Ermittlungen konnte ein männlicher Tatverdächtiger ermittelt werden", so Polizeisprecherin Katharina Geyer. "Er steht im dringenden Tatverdacht, neben diesem Brand auch für zwei weitere Brände in besagtem Wohnhaus verantwortlich zu sein."

Am 6. Januar wurde eine Mülltonne im Hinterhof angezündet, am 31. Januar ein Pappkarton vor einer Wohnungstür im Erdgeschoss (TAG24 berichtete).

Geyer: "Gegen den Beschuldigten wird nun wegen schwerer Brandstiftung, versuchter schwerer Brandstiftung und Sachbeschädigung ermittelt." Es wurde Haftbefehl erlassen. Seitdem befindet sich der mutmaßliche Brandstifter in U-Haft.

Dreimal soll der Tatverdächtige in einem Markranstädter Wohnhaus gezündelt haben.
Dreimal soll der Tatverdächtige in einem Markranstädter Wohnhaus gezündelt haben.  © privat

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