Brandanschlag auf Bootshaus von Kanuverein

An mehreren Stellen steckten Feuerteufel das Bootshaus des Kanu- und Freizeitclubs Markranstädt in Brand.
An mehreren Stellen steckten Feuerteufel das Bootshaus des Kanu- und Freizeitclubs Markranstädt in Brand.

Markranstädt - Feuerteufel haben das Vereinsheim des Kanu- und Freizeitclubs Markranstädt e.V. (KFC) in Brand gesetzt.

Die Unbekannten seien in der Nacht zu Donnerstag in das Gebäude am westlichen Ufer des Kulkwitzer Sees eingedrungen und hätten mehrere Stellen des Bootshauses in Brand gesetzt. Die Tatzeit liegt zwischen 22 Uhr am Mittwoch und Donnerstagmorgen 6 Uhr.

"Es gab mehrere Brandherde", sagte der KFC-Vorstandsvorsitzende Kevin Kolster TAG24. "Wir haben in der oberen Etage eine dickflüssige Substanz gefunden, die sich als Grillanzünder herausstellte."

Polizei, Kripo und Mitarbeiter der Spurensicherung waren mehrere Stunden am Tatort. Sie gehen laut Kolster ganz klar von Brandstiftung aus. "Es muss einen kurzen, aber heftigen Schwelbrand gegeben haben", sagte der Vorsitzende, "das gesamte Inventar muss jetzt raus."

Den Schaden bezifferten die Beamten vor Ort auf rund 50.000 bis 75.000 Euro.

Die Ermittlungen zum Brandanschlag dauern aktuell noch an. Über ein mögliches Motiv und die Hintergründe ist derzeit nichts bekannt.

Der Vorsitzende des KFC ist geschockt: "Das gesamte Inventar muss jetzt raus!"
Der Vorsitzende des KFC ist geschockt: "Das gesamte Inventar muss jetzt raus!"

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