Schalke kurz vor Verpflichtung von Ex-Dynamo Markus Schubert?

Dresden - Markus Schubert (21) zum FC Schalke 04? Offenbar steht der deutsche U21-Nationaltorwart vor einem Wechsel nach Gelsenkirchen.

Markus Schubert wollte seinen Vertrag bei Dynamo Dresden nicht verlängern, um sich in der Bundesliga zu versuchen.
Markus Schubert wollte seinen Vertrag bei Dynamo Dresden nicht verlängern, um sich in der Bundesliga zu versuchen.  © Lutz Hentschel

Das vermeldet "Ran". Deren Informationen zufolge soll Schubert als möglicher Ersatz für Alexander Nübel verpflichtet werden, der das Interesse des FC Bayern München geweckt haben soll (TAG24 berichtete).

Der Transfer von Schubert zu S04 stehe bereits so gut wie fest. Es müssten nur noch letzte Details geklärt werden, heißt es.

Bei den Knappen könnte er bei einem Abgang von Nübel zur Nummer eins aufsteigen. Die beiden Kicker kennen sich übrigens bestens.

Denn Nübel ist ebenfalls aktueller U21-Nationalkeeper und geht als erster Torhüter ins EM-Turnier, während Schubert nur die Nummer drei ist.

Solange Nübel, der sich bei Schalke gegen niemand geringeren als Kapitän Ralf Fährmann im Kasten durchsetzte, aber bei den Königsblauen ist, würde Schubert wohl nur ein Bankplatz bleiben.

Allerdings sollen auch noch andere Vereine an ihm dran sein.

Der Schlussmann, der bei Dynamo Dresden ausgebildet wurde, dort unumstrittener Stammspieler war und insgesamt 43 Partien für die Profis absolvierte, hat laut "Independent" auch das Interesse des großen FC Arsenal London geweckt.

Markus Schubert zum FC Arsenal London und anschließender Leihe zum VfB Stuttgart?

Markus Schubert soll kurz vor einem Wechsel zum FC Schalke 04 stehen.
Markus Schubert soll kurz vor einem Wechsel zum FC Schalke 04 stehen.  © Picture Point/ Sven Sonntag

Die "Gunners" hätten ihn langfristig neben Bernd Leno aufbauen wollen. Angeblich sollte Schubert verliehen werden - zum VfB Stuttgart, bei dem Stammtorhüter Ron-Robert Zieler kurz vor einem Wechsel zu seinem früheren Klub Hannover 96 stehen soll (TAG24 berichtete).

Beim VfB würde Schubert dann wohl als klare Nummer eins weitere Spielpraxis sammeln können.

Seine Zeit bei Dynamo wird in guter Erinnerung bleiben, auch wenn das Ende für alle Seiten äußerst unschön war.

Denn der junge Keeper wurde von den Fans angefeindet, weil er den Verein lange hingehalten hatte, sich dann gegen einen Verbleib in Dresden entschieden hatte und seinen Ausbildungsverein, der jahrelang viel in ihn investierte, damit ablösefrei verlässt.

SGD-Coach Cristian Fiel entschied, ihn zu seinem eigenen Schutz in den letzten Spielen aus dem Tor zu nehmen.

Zuvor zeigte das große Talent jedoch seine herausragenden Fähigkeiten: Mit reaktionsschnellen Paraden, seiner ruhigen Ausstrahlung, guter Strafraumbeherrschung und fußballerischen Fähigkeiten sicherte er den Dresdnern den ein oder anderen Punkt. Er war der beste Dynamo-Spieler der abgelaufenen Saison.

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