Markus Söder: München soll eigener Regierungsbezirk werden

München/Seeon - Die Landeshauptstadt München sollte nach Ansicht von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder mittelfristig ein eigener Regierungsbezirk werden.

Markus Söder (CSU), Parteivorsitzender und Ministerpräsident von Bayern.
Markus Söder (CSU), Parteivorsitzender und Ministerpräsident von Bayern.  © Lino Mirgeler/dpa

Der CSU-Chef kündigte am Mittwoch bei der Klausur der CSU-Landtagsfraktion im oberbayerischen Kloster Seeon die Gründung einer Kommission an, die alle Fragen zu einer möglichen Umsetzung überprüfen soll.

Optimal sei eine Umsetzung des Plans bis zum Jahre 2025.

Bisher ist München mit seinen rund 1,5 Millionen Einwohnern Teil des Regierungsbezirks Oberbayern.

Die aktuellen Regierungsbezirke gibt es in seit der Kreisreform im Jahr 1837/1838.

Söder kündigt mehr als 13.200 neue Studienplätze bis 2023 an

Thomas Kreuzer (alle CSU), Fraktionsvorsitzender der CSU im Bayerischen Landtag, Markus Söder und Alexander König, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CSU im Landtag.
Thomas Kreuzer (alle CSU), Fraktionsvorsitzender der CSU im Bayerischen Landtag, Markus Söder und Alexander König, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CSU im Landtag.  © Lino Mirgeler/dpa

Im Zuge der Hightech-Agenda sollen in den kommenden drei Jahren mehr als 13.200 neue Studienplätze an allen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern entstehen. Dies sieht ein Konzept des Wissenschaftsministeriums vor, welches Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Mittwoch bei der Klausur der CSU-Landtagsfraktion im oberbayerischen Kloster Seeon vorgestellt hat.

Es wäre das größte Ausbauprogramm im Hightech-Bereich, welches es je im Freistaat gegeben hat.

Im Detail sieht das Konzept etwa 9200 Informatikstudienplätze und rund 4000 für andere Technikbereiche wie Luft- und Raumfahrt vor.

Auf die Landeshauptstadt München entfielen demnach mehr als 2330, auf Passau 388, Deggendorf 481, Landshut 243 und Straubing 224 Studienplätze. Im Raum Erlangen und Nürnberg sollen in Summe etwa 1000 Plätze neu geschaffen werden, Regensburg kann auf 658 neue Studierende hoffen, Würzburg auf 612 und Amberg/Weiden auf 105. Im oberbayerischen Neuburg sollen 740 Plätze an der dortigen Niederlassung der TH Ingolstadt platziert werden.

Übergreifend soll es ferner 1590 Plätze im Zuge des Wettbewerbs für Künstliche Intelligenz sowie 448 für weitere Hochschulkooperationen geben.

Titelfoto: Lino Mirgeler/dpa

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