Die Insel klopft an: Ist Martin Hinteregger zu teuer für die Eintracht?

Frankfurt am Main - Er verzückt die Fans mit seinen Leistungen: Martin Hinteregger ist seit seiner Leihe zu Eintracht Frankfurt eine feste Größe im Spiel der Hessen. Doch bleibt der Österreicher auch über diese Saison hinaus am Main oder folgt Ende Juni das Ende der Liaison?

Martin Hinteregger (Mitte) erzielte gegen den 1. FC Nürnberg das Siegtor.
Martin Hinteregger (Mitte) erzielte gegen den 1. FC Nürnberg das Siegtor.  © DPA

Ende Januar schloss sich Hinteregger der Eintracht an, um die Defensive des Klubs im Rennen um die Europapokalplätze zu festigen. Der Innenverteidiger schlug sofort ein, lieferte seit seinem Debüt im Frankfurter Stadtwald gegen den BVB Anfang Februar ein ums andere Mal starke Leistungen ab.

Im vergangenen Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg schoss er seine Mannschaft sogar zum wichtigen 1:0-Erfolg.

Doch Hinteregger hat lediglich bis zum Sommer Vertrag in der Mainmetropole. Stand jetzt kehrt der Verteidiger nach Ende der Leihe wieder zum FC Augsburg zurück, es sei denn, die Eintracht ist bereit, viel Geld für den österreichischen Nationalspieler auf den Tisch zu legen.

Denn wie der kicker berichtet, haben die Sahne-Leistungen von Hinteregger bei der Eintracht große Begehrlichkeiten bei einigen Vereinen aus der Premier League geweckt.

Bereits im Winter lag der Marktwert des 26-Jährigen bei zehn bis zwölf Millionen Euro. Dieser dürfte sich nun noch einmal erhöht haben.

Selbst wenn die Frankfurter durch einen möglichen Verkauf für Luka Jovic einen hohen zweistelligen Millionenbetrag kassieren würden, würde die Eintracht im Wettbieten um Hinteregger gegen die wesentlich finanzstärkeren Klubs von der Insel wohl den Kürzeren ziehen.

Dem Bericht nach hat die Eintracht allerdings einen Vorteil: Hinteregger fühlt sich in der Stadt am Main pudelwohl - nicht zuletzt wegen Landsmann und Coach Adi Hütter. Für einen Verbleib in Frankfurt würde der Innenverteidiger angeblich sogar auf Geld verzichten.

Querstellen könnte sich bei diesem Vorhaben allerdings der FCA: Die Fuggerstädter haben sicherlich großes Interesse daran, Hinteregger für viel Geld zu verkaufen, da eine Rückkehr respektive ein Verbleib in Augsburg derzeit kaum für möglich gehalten wird. Der Grund: Hintergger hatte sich mit FCA-Coach Manuel Baum überworfen, das Verhältnis zwischen Spieler und Trainer scheint irreparabel.

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