"Gefühlt sind wir durch": Hat Eintrachts Bobic den Hinteregger-Deal bereits eingetütet?

Frankfurt am Main/Foshan (China) - Diese Nachricht wird wohl nicht nur die Hardcore-Fans der "Hinti-Army", sondern alle Anhänger von Eintracht Frankfurt in absolute Verzückung versetzen!

Die Verhandlungen laufen: Eintrachts Sportvorstand Fredi Bobic (Re.) buhlt um einen Verbleib von Martin Hinteregger (Fotomontage).
Die Verhandlungen laufen: Eintrachts Sportvorstand Fredi Bobic (Re.) buhlt um einen Verbleib von Martin Hinteregger (Fotomontage).  © DPA

Während der PR-Reise der Adlerträger durch China ließ Sportvorstand Fredi Bobic (47) auf der vereinsinternen Homepage nicht nur die kürzlich zu Ende gegangene Spielzeit ein wenig Revue passieren, er gab darüber hinaus ein Update zu den Verhandlungen mit der Leihgabe vom FC Augsburg, Martin Hinteregger.

Der 26-jährige Österreicher spielte sich als Winter-Neuzugang direkt in die Herzen der SGE-Anhänger und meldete immer wieder an, dass er sich eine langfristige Zukunft in der Mainmetropole vorstellen könnte.

Doch die Fuggerstädter sind wohl keinesfalls gewillt den Nationalspieler für kleines Geld ziehen zu lassen. Hinteregger kostete den FC im August 2016 satte neun Millionen Euro, sein Marktwert liegt mittlerweile sogar bei mindestens zehn Millionen. Trotz der Mehreinnahmen aufgrund der grandiosen Europa-League-Saison der Eintracht sicherlich kein Schnäppchen.

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Bobic gab sich dennoch vorsichtig optimistisch: "Mit ihm persönlich sind wir sehr weit, gefühlt sind wir durch. Martin und wir sind uns einig, dass er in Frankfurt bleiben möchte". Heißt das also bereits, dass "Eisen-Hinti" zum Adlerträger wird? Nicht wirklich, da sein aktueller Arbeitgeber eine tragende Rolle spielt. Das weiß auch der ehemalige Weltklasse-Stürmer Bobic.

"Es gibt jedoch auch eine andere Seite. Die Gespräche mit Augsburg ziehen sich hin und sind nicht einfach. Letztlich ist es eine wirtschaftliche Entscheidung. Wir werden keine dummen Dinge tun", so der Sportvorstand der Hessen. Darüber hinaus laufen natürlich noch weitere Gespräche, zum einen mit den derzeitigen Eintracht-Akteuren sowie auch mit potentielle Neuzugängen.

"Auf mich und mein Team wartet viel Arbeit. Wir werden sehen, was wir erwirtschaften und wen wir verpflichten können. Wir gehen strukturiert und konzentriert an die Sache ran", gab Bobic abschließend zu Protokoll.

Titelfoto: DPA

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