Milch quoll aus Mund und Nase: Kindermädchen füttert Baby zu Tode

Maryland - Eltern fällt es oftmals schwer, ihren kleinen Spross in die Obhut anderer zu geben. Doch die Arbeit lässt es manchmal nicht anders zu, dass man sich ein Kindermädchen suchen muss.

Die Babysitterin fütterte das Kind mit Milch zu Tode. (Symbolbild)
Die Babysitterin fütterte das Kind mit Milch zu Tode. (Symbolbild)  © 123RF

So ging es auch der Familie Salubi aus dem amerikanischen Maryland. Sie übergaben ihre acht Monate alte Tochter in die Obhut einer 73-jährigen Babysitterin.

Das Mädchen sei glücklich und gesund gewesen. Die Familie hatte bisher eine glückliche Zeit zusammen verbracht.

Doch das Familienglück wurde mit einem Mal komplett zerstört. Das Kindermädchen rief den Vater des Kindes auf Arbeit an, sagte, dass etwas nicht stimmte. Sofort machte er sich auf den Weg nach Hause.

Was er dann sehen musste, begleitet ihn bis heute. Wie die "Washington Post" berichtet, stellte der Vater schockiert fest, dass seine Tochter gestorben war. Aus Mund und Nase flossen Milch. Ihre Füße waren kalt, ihre Arme schlaff.

"Was hast du gemacht?! Was ist passiert?!", soll er das Kindermädchen gefragt haben, ehe er versuchte, die Flüssigkeit aus dem Gesicht seiner Tochter zu saugen. Doch alle Bemühungen waren vergeblich. „Du verlässt das Haus mit einem lebenden Baby und kommst zu einem toten Baby wieder heim“, berichtet der Mann nun vor dem Gericht in Maryland. Das Drama fand bereits im Jahre 2016 statt.

Das Kindermädchen wird beschuldigt, das kleine Mädchen umgebracht zu haben. Dafür wurden sämtliche Beweise, darunter auch eine Kameraaufnahme, überprüft.

73-jähriges Kindermädchen ist sich keiner Schuld bewusst

Das Gericht befand die Nanny für schuldig. (Symbolbild)
Das Gericht befand die Nanny für schuldig. (Symbolbild)  © 123RF

Anhand der Bilder rekonstruierten die Verantwortlichen den Fall: Das Baby weckte demnach die Nanny, die ein kurzes Nickerchen gemacht hatte. Daraufhin holte die Frau eine Trinkflasche mit Milch, um das Kind zu füttern.

Anstatt jedoch das Baby aus dem Trinksauger trinken zu lassen, entfernte sie ihn und setzte die offene Flasche einfach so an den Mund des Kindes.

Innerhalb von 30 Sekunden flößte sie dem Baby rund 240 Milliliter Milch ein - zu viel für das Kind. Bei den Wiederbelebungsversuchen der Retter soll bei jedem der 20 Stöße auf die Brust des Babys, Milch aus den Körperöffnungen geflossen sein.

Das Kindermädchen ist sich jedoch keiner Schuld bewusst. Vor Gericht sagte sie aus: "Ich habe getan, was ich tun musste, um sicherzustellen, dass das Baby Nahrung im Magen hat."

In ihrer nigerianischen Heimat sei es üblich, Kinder zum Essen zu zwingen.

Das Gericht befand die Frau für schuldig. Welche Strafe die Babysitterin zu erwarten hat, steht noch aus.


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