Das hat ein Mann seiner Ehefrau angetan!

Maryland (USA) - Ihr Rücken ist mit geklammerten Narben übersät. Eine lange Narbe entlang ihres linken Ohres zeigt, dass dieses Körperteil erst wieder zusammengeflickt werden musste. Die Spuren an Keyias Körper Zeugen nicht nur von unfassbarer Gewalt, sondern auch von einem Wunder.

Keyia mit ihren beiden Töchtern nach der schrecklichen Attacke.
Keyia mit ihren beiden Töchtern nach der schrecklichen Attacke.  © Screenshot/GoFundMe

Denn die 31-Jährige überlebte die brutale und hinterlistige Attacke ihres Mannes, der auf grausame Art und Weise versuchte, seine Ehefrau umzubringen.

Am Donnerstag wurde er von einem US-amerikanischen Gericht in Maryland schuldig wegen versuchten Mordes gesprochen.

In dem Prozess wurde die schreckliche Tat in all ihrer Brutalität noch einmal aufgearbeitet. Am 23. März 2018 war der ehemalige Gefängniswärter nach Hause gekommen.

Seine Frau und die beiden Töchter schliefen. Er schlich sich in das Schlafzimmer von Keyia und begann auf die Frau einzuschlagen und einzustechen.

Die 31-Jährige wurde wach, versuchte, sich nach Kräften zu wehren. Doch sie war ihrem eigenen Ehemann hoffnungslos ausgeliefert.

Ein Fluchtversuch der Frau scheiterte, der 46-Jährige band seine Frau an Beinen und Armen fest, nachdem sie versucht hatte, das Haus zu verlassen.

Die Narben zeugen noch heute von dem schrecklichen Martyrium.
Die Narben zeugen noch heute von dem schrecklichen Martyrium.  © Screenshot/GoFundMe

Dann nahm das Martyrium seinen Lauf. Unfassbare 23 Mal stach er auf Keyia ein. Anschließend zog er ihr eine Plastiktüte über den Kopf und schnallte einen Gürtel um ihren Hals, um sie zu ersticken.

Er ließ seine Frau liegen, rief selbst die Polizei und flüchtete. Als die Beamten am geneinsamen Haus ankamen, war Keyia nicht mehr ansprechbar. Sie lag bewusstlos in einer Lache ihres eigenen Blutes am Boden.

Drei Stunden hatte die brutale Attacke angedauert. Die Mutter zweier Töchter wurde sofort ins Krankenhaus geflogen, wo wie durch ein Wunder ihr Leben trotz der schlimmen Verletzungen noch gerettet werden konnte.

Was ihr Mann ihr angetan hat, all das teilte ihre Cousine im April 2018 auf GoFundMe, wo sie eine Spendenkampagne für Keyia startete. Denn die Kosten für die Rehabilitation, die psychologische Betreuung, die Arztrechnungen, sind enorm hoch.

Auch benötigt sie Hilfe für die Scheidung von ihrem Mann, der im August nun aller Voraussicht nach für seine unfassbar schreckliche Tat für immer in den Knast wandern wird. Keyia und ihren beiden Kindern bleibt nichts anderes übrig, als zu versuchen, wieder ein wenig Normalität in ihr Leben zu bekommen.

Zumindest müssen sie vor ihrem Ehemann und Vater keine Angst mehr haben.


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