Fast-Food-Kette sorgt für Massenauflauf, plötzlich wird ein Kunde erstochen

Maryland - In den USA ist ein riesiger Hype um das Chicken-Sandwich einer Fast-Food-Kette entfacht. Vor einer "Popeyes"-Filiale im Bundesstaat Maryland kam es zu einer blutigen Auseinandersetzung, weil sich ein Kunde in der Schlange vorgedrängelt hatte.

Wegen eines Chicken-Sandwiches herrscht in den USA vielerorts Ausnahmezustand. (Symbolbild)
Wegen eines Chicken-Sandwiches herrscht in den USA vielerorts Ausnahmezustand. (Symbolbild)  © Joshua Resnick/123RF

Wie das US-Nachrichtenmagazin "CNN" berichtet, wurde ein Mann am Montagabend gegen 19 Uhr (Ortszeit) in der Stadt Oxon Hill niedergestochen.

Laut "CNN" stand der 28-Jährige in der Filiale an, um sich eines der heißbegehrten Sandwiches zu ergattern. Dann sei ein lautstarker Streit ausgebrochen, weil sich ein anderer Gast einfach vordrängelte.

Der Zwist habe sich anschließend auf den Parkplatz vor dem Schnellrestaurant verlegt. Dann soll einer der Streithähne ein Messer gezückt, auf den anderen eingestochen haben. Der 28-Jährige verletzte sich dabei schwer. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er letztlich starb.

Von dem Täter fehlt seither jede Spur. Die Polizei hofft indes, dass er sich selbst stellt.

Das Chicken-Sandwich von Popeyes feierte am Sonntag sein großes Comeback, nachdem es nur einen Monat nach seiner Einführung wieder von der Karte genommen wurde. Grund: Das Restaurant konnte die enorme Nachfrage nach dem frittierten Hühner-Snack nicht mehr bewältigen.

Auch in anderen US-amerikanischen Städten kam es wegen des Chicken-Sandwiches schon zu gewalttätigen Auseinandersetzung.

Titelfoto: Joshua Resnick/123RF


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