Masern-Alarm! Nicht geimpftes Kind und Mann in Jena erkrankt

Jena - In Jena sind ein Kind und ein Erwachsener an Masern erkrankt, der Fachdienst Gesundheit der Stadt versucht nun die Menschen zu finden, mit denen die Erkrankten Kontakt hatten.

Das Kind und der Mann waren nicht geimpft, die Stadt warnt nun davor, sich nicht Impfen zu lassen. (Symbolbild)
Das Kind und der Mann waren nicht geimpft, die Stadt warnt nun davor, sich nicht Impfen zu lassen. (Symbolbild)  © DPA

Bei beiden Kranken hätte "kein Impfschutz gegen Masern" vorgelegen. Menschen die mit ihnen in Kontakt gekommen, aber geimpft sind, werden eine individuelle Beratung des Fachdienstes bekommen.

Sollten unter den Kontaktpersonen Menschen sein, die nicht geimpft sind, "werden diese Personen vom Besuch einer Gemeinschaftseinrichtung, wie zum Beispiel Schule, KiTa, Sportvereine, Musikschule und öffentlichen Veranstaltungen ausgeschlossen", heißt es in der Mitteilung der Stadt. Dadurch soll eine Weiterverbreitung der Erkrankung verhindert werden.

Zudem raten man "allen Bürgern dringend zur Überprüfung des Impfschutzes gegen Masern. Nur durch eine Impfung kann man sich und andere vor Ansteckung schützen und die Weiterverbreitung der Krankheit verhindern".

Bei Masern handelt es sich um eine sehr ansteckende Viruserkrankung, die über Tröpfchen beim Husten oder Niesen übertragen wird. Die Erkrankung beginnt mit grippeähnlichen Symptomen ehe nach 3 bis 7 Tagen der für Masern typische Hautausschlag auftritt. In manchen Fällen kann die Erkrankung zu weitreichenden Komplikationen wie einer Hirnhautentzündung führen.

In Thüringen sind nur wenige Erkrankungen aufgetreten, deutschlandweit wurden insgesamt bisher 448 Erkrankungen gemeldet. Darunter nun auch die beiden Kranken aus Jena.

Menschen, die mit den Kranken in Kontakt waren und nicht geimpft sind, dürfen nicht in KiTas oder zu öffentlichen Veranstaltungen gehen. (Symbolbild)
Menschen, die mit den Kranken in Kontakt waren und nicht geimpft sind, dürfen nicht in KiTas oder zu öffentlichen Veranstaltungen gehen. (Symbolbild)  © DPA

Titelfoto: DPA

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