"Massaker an eigenen Kinder verübt": Höchststrafe für den Vater

Erfurt/Altenfeld - Nach dem tödlichen Messerangriff auf zwei seiner Söhne ist ein Vater zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden.

Der Vater versteckte sich hinter einem Aktenordner.
Der Vater versteckte sich hinter einem Aktenordner.  © Matthias Gränzdörfer

Das Landgericht in Erfurt bestätigte mit seinem Urteil am Freitag den Vorwurf des Mords. Zudem stellte die Kammer die besondere Schwere der Schuld des Mannes fest. So kann der Verurteile nicht nach 15 Jahre vorzeitig aus der Haft entlassen werden.

Der Deutsche habe "ein Massaker" an seinen Kindern verübt, sagte der Vorsitzende Richter der zuständigen Strafkammer am Freitag. Mit seinem Urteil folgte das Gericht der Strafforderung von Staatsanwaltschaft und Nebenklage.

Die Kammer sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte seine beiden damals elf Monate und vier Jahre alten Söhne in Altenfeld (Ilm-Kreis) im Juni 2017 mit einem Küchenmesser getötet hat.

Auch auf seinen dreijährigen Sohn hatte er damals eingestochen. Dieser überlebte schwer verletzt. Der Mann hat die Taten vor Gericht gestanden.

Titelfoto: Matthias Gränzdörfer


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