Massen-Gentest nach Vergewaltigung: Es fehlen noch rund 50 Männer

Parchim - Trotz eines Zusatztermins im Massen-Gentest von Parchim (TAG24 berichtete) hat die Polizei noch nicht alle angeschriebenen Männer erreicht.

Ein Mann gibt bei einem Reihengentest eine DNA-Probe ab. (Archivbild)
Ein Mann gibt bei einem Reihengentest eine DNA-Probe ab. (Archivbild)  © DPA

Für die Ermittlungen im Fall einer Vergewaltigung sollten insgesamt 1100 Männer getestet werden.

Zuvor hatten bereits rund 1000 Männer eine freiwillige Speichelprobe abgegeben (TAG24 berichtete).

Zum Termin am Donnerstag kamen dann aber nur 27 der rund 80 eingeladenen Personen, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Schwerin am Freitag sagte.

Der Grund für den Massen-Gentest in Parchim ist die Vergewaltigung einer 17-Jährigen. Eingeladen wurden Männer, deren Handys zu dem Zeitpunkt Anfang Dezember in Parchim in einer Funkzelle rund um den Tatort eingeloggt waren.

Die Proben werden nun ausgewertet. Nachträgliche Speichelproben könnten auch noch abgegeben werden, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

DNA-Spurensicherungsröhrchen liegen am bei einem Reihengentest auf einem Tisch. (Archivbild)
DNA-Spurensicherungsröhrchen liegen am bei einem Reihengentest auf einem Tisch. (Archivbild)  © DPA

Titelfoto: DPA

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