Fans von VfB, Leverkusen und dem KSC beteiligt: Das sind die Folgen der Massenschlägerei

Stuttgart - Randale! Am Rande der Fußball-Bundesliga-Partie VfB Stuttgart gegen Bayer 04 Leverkusen kam es zu einer Massenschlägerei.

Die Polizei muss im Fußball häufiger verfeindete Fanlager trennen. (Symbolbild)
Die Polizei muss im Fußball häufiger verfeindete Fanlager trennen. (Symbolbild)  © DPA

Wie TAG24 am Samstag bereits berichtete, prügelten am Mittag dunkel gekleidete Personen auf dem Marktplatz im Stadtbezirk Bad Cannstatt aufeinander ein.

Auch Flaschen flogen, wie ein inzwischen gelöschtes Twitter-Video zeigte.

Wie die Polizei nun mitteilte, waren insgesamt etwa 100 Fans an der Schlägerei beteiligt, bei denen sieben leicht verletzt wurden.

Es handelte sich wohl neben Fans von Bayer 04 Leverkusen und dem VfB Stuttgart, auch um vereinzelte Anhänger des Drittligisten Karlsruher SC.

Der KSC gilt als der größte Rivale des VfB und unter gewaltbereiten Fußball-Fans ist es üblich, dass man solche Fahrten ins vermeintliche Feindesland auf sich nimmt, wenn der eigene Verein nicht spielt.

Und der KSC muss erst am Montag wieder bei den Würzbürger Kickers in der Dritten Liga ran.

Die Polizei nahm die Randalierer fest. (Symbolbild)
Die Polizei nahm die Randalierer fest. (Symbolbild)  © DPA

Die Auswärtsfahrt nach Würzburg fällt allerdings für die KSC-Fans flach, die am Samstag bei der Randale in Stuttgart dabei waren.

Denn unter den 67 Festnahmen, die die Polizei vollzog, waren Anhänger des KSC und Leverkusen. Durch den VfB Stuttgart wurden sie anschließend mit einem einjährigen bundesweitem Stadionverbot belegt.

Unter den Festnahmen waren allerdings keine VfB-Fans, was an ihrem "Heimvorteil" liegen könne, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Neben dem Stadionverbot, wird gegen die festgenommenen Fans auch wegen Landfriedensbruch ermittelt. Nach der Anzeigenaufnahme wurden die Bayer-Anhänger übrigens mit einem Bus zurück nach Leverkusen geschickt.

Außerdem ist die Polizei weiter auf der Suche nach den beteiligten VfB-Fans.

Dabei kooperiere man auch mit dem Verein für Bewegungsspiele, wie ein Sprecher der Polizei am Sonntag gegenüber TAG24 mitteilte.

Titelfoto: DPA

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