Massengrab an der polnischen Grenze entdeckt

Munitionsexperten haben im Zuge von Bauarbeiten an einem Radweg, die Knochenteile entdeckt und dem Volksbund gemeldet. (Symbolbild)
Munitionsexperten haben im Zuge von Bauarbeiten an einem Radweg, die Knochenteile entdeckt und dem Volksbund gemeldet. (Symbolbild)  © dpa (Symbolbild)

Seelow/Küstrin - Nicht unweit der Bundesstraße 1 fanden Sprengstoffexperten im Oderbruch ein Massengrab mit Überresten sowjetischer Soldaten.

Seit Montagfrüh werden die Knochenteile unter Aufsicht von Mitarbeitern der russischen Botschaft geborgen. "Bislang haben wir Überreste von 21 sowjetischen Soldaten entdeckt", sagte Joachim Kozlowski vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

Bislang kann das ganze Ausmaß des Fundes noch nicht abgeschätzt werden, aber Kozlowski vermutet noch weitere Leichensteile in der Erde.

Es wird vermutet, dass die Soldaten bei den schweren Kämpfen um die Seelower Höhen - einer der größten Schlachten des Zweiten Weltkrieges auf deutschem Boden - im April 1945 getötet worden.

Titelfoto: dpa (Symbolbild)


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