Polizisten angegriffen. Massenschlägerei am S-Bahnhof Ostkreuz

Der 17-Jährige wurde nach seiner ambulanten Versorgung der örtlichen Kriminalpolizei übergeben.
Der 17-Jährige wurde nach seiner ambulanten Versorgung der örtlichen Kriminalpolizei übergeben.

Berlin - Hot Spot Ostkreuz! Am Dienstag haben alarmierte Polizeibeamte eine Massenschlägerei mit etwa elf beteiligten Personen am Bahnhof Ostkreuz aufgelöst. Ein 17-Jähriger wurde festgenommen.

Der kleine Annemirl-Bauer-Park und der sich darin befindende Spielplatz wurde kurzerhand zum Kampfplatz umfunktioniert. Passanten beobachteten gegen 16 Uhr, wir drei Jugendliche von etwa sechs bis acht vom S-Bahnhof Ostkreuz heranstürmenden Jugendlichen angegriffen wurden. Augenzeugen alarmierten die Polizei.

Laut der Zeugenaussagen, gingen alle Beteiligten mit zum Teil Gürteln, BVG-Nothämmern und nicht näher definierten Werkzeug aufeinander los. Einer der Jugendlichen aus der größeren Gruppe soll sogar ein Messer gezückt und gegen einen Kontrahenten eingesetzt haben.

Als die Polizisten am Park eintrafen, drohte die Situation zu eskalieren. Der 17-Jährige Messerstecher weigerte sich gegenüber den Beamten seine Waffe aus der Hand zu legen und leistete bei seiner Festnahme massiven Widerstand. Er zog sich dabei Schnittverletzungen an der Hand zu. Seine Komplizen unternahmen den Versuch den Jugendlichen aus der Obhut der Polizei zu befreien. Nur unter Einsatz des Reizstoffsprühgerätes und Androhung des Schusswaffengebrauchs konnte die Jugendlichen von einer Befreiungsaktion abbringen.

Während dieser Geschehnisse offenbarte ein anderer Jugendlicher den Beamten eine blutende Stichverletzung im Bauchbereich. Obwohl die Polizisten ihn aufgrund dessen medizinisch versorgen lassen wollten, lief er mit seinen Freunden davon.


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