Massenschlägerei in Asylheim: Polizei stellt Messer, Besen und Bettpfosten sicher

Eisenhüttenstadt - Nach einer Massenschlägerei in der zentralen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge im brandenburgischen Eisenhüttenstadt (TAG24 berichtete) hat die Polizei diverse Messer und andere Gegenstände sichergestellt.

In der zentralen Erstaufnahmeeinrichtung in Eisenhüttenstadt (Symbolbild)
In der zentralen Erstaufnahmeeinrichtung in Eisenhüttenstadt (Symbolbild)  © dpa/Patrick Pleul (Symbolbild)

Insgesamt nahmen Beamte bei einer Durchsuchung 55 Gegenstände mit, darunter auch Besenstiele und Bettposten, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Sie durchsuchte am Montagabend über mehrere Stunden ein Wohngebäude und drei Wohncontainer auf dem Gelände, wie die Märkische Oderzeitung berichtete.

Am Sonntag war eine Massenschlägerei unter männlichen Bewohnern unterschiedlicher Nationalitäten ausgebrochen. Zuvor soll es zu einem Streit zwischen zwei Männern und zu einem Angriff gekommen sein. Insgesamt wurden laut Polizei fünf Bewohner verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Vier davon kommen aus Georgien, der fünfte aus dem Sudan.

Acht Männer aus dem Sudan, Tschad und Kenia wurden am Sonntag festgenommen. Auch am Dienstag war das laut Polizei der aktuelle Stand. Die Ermittlungen laufen wegen Körperverletzung und schweren Landfriedensbruchs. Das sind Angriffe aus größeren Gruppen heraus, die die öffentliche Sicherheit gefährden.

In der zentralen Erstaufnahmeeinrichtung in Eisenhüttenstadt bleiben Asylbewerber nur vorübergehend. Danach werden sie auf Landkreise und Kommunen verteilt.

Titelfoto: dpa/Patrick Pleul (Symbolbild)


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