Nach Massenschlägerei: 17-Jähriger krankenhausreif geprügelt

Auf der Berliner Straße wurde am Samstagabend ein 17-Jähriger verprügelt (Symbolbild).
Auf der Berliner Straße wurde am Samstagabend ein 17-Jähriger verprügelt (Symbolbild).

Görlitz - Schon wieder! Nach der Massenschlägerei am Freitagabend sind am Samstagabend gegen 22 Uhr erneut verfeindete Gruppen am Marienplatz aneinander geraten.

Es waren teilweise dieselben Personen beteiligt, die sich schon am Vortag eine Schlägerei geliefert hatten, wie ein Polizeisprecher am Sonntag sagte.

Am Samstag hatte zunächst ein 17-jähriger Afghane eine Flasche in Richtung einer Gruppe geschleudert. Verletzt wurde dabei aber noch niemand.

Die Landes- und Bundespolizei waren wenig später vor Ort und beruhigten die aufgebrachten Beteiligten. Die Beamten sprachen mehrere Platzverweise aus. Daraufhin verzogen sich die Gruppen. Gegen 22:50 Uhr begegneten sich die Gruppen auf der Berliner Straße erneut.

Zuvor waren mehrere Gruppen an Marienplatz aneinandergeraten (Symbolbild).
Zuvor waren mehrere Gruppen an Marienplatz aneinandergeraten (Symbolbild).

Nach einem hitzigen Wortgefecht kam es wohl zu Rangeleien, bei denen der 17-jährige Flaschenwerfer stürzte und von vier Personen gegen Kopf und Körper getreten wurde.

Er wurde dabei verletzt und musste zur stationären Behandlung ins Krankenhaus. Zwei mutmaßliche Täter, ein 25-jähriger Deutscher und ein 30-jähriger Albaner, wurden vorläufig festgenommen.

Gegen den Flaschenwerfer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung eingeleitet, so die Polizei.

Ein anderer 17-jähriger Albaner wurde vorläufig in Gewahrsam genommen, da er die Polizeiarbeit behinderte und sich trotz des Verweises nicht vom Platz entfernte.

Weil Menschen verschiedener Nationalitäten in die Streitereien verwickelt seien, ermittele die Kripo nun gemeinsam mit dem Dezernat für Staatsschutz.

Fotos: Imago, Matthias Wehnert


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