VfB-Neuling Klimowicz bereits in Stuttgart: Blutjunger Argentinier muss sich beweisen

Stuttgart - Der erste Coup des VfB-Stuttgart-Sportdirektors Sven Mislintat steht kurz bevor (TAG24 berichtete): Dann wechselt Mateo Klimowicz für 1,9 Millionen Euro vom argentinischen Zweitligisten Instituto AC Córdoba zum Fußball-Bundesligisten.

Kurz vor Wechsel zum VfB: Klimowicz postet auf Instagram ein Bild aus dem verregnetem Stuttgart.
Kurz vor Wechsel zum VfB: Klimowicz postet auf Instagram ein Bild aus dem verregnetem Stuttgart.  © Screenshot Instagram/ Mateo Klimowicz

Lediglich der Medizincheck steht noch aus, weshalb der anstehende Transfer von Seiten des VfB noch nicht kommentiert wird.

Doch der neue VfB-Star ist bereits in Stuttgart! Dies verriet uns seine Instagram-Story vom Mittwoch, als er ein Bild aus der verregneten Benz-Stadt postete.

Ans deutsche Wetter wird sich der 18-jährige Argentinier noch gewöhnen müssen, während er die Bundesliga bereits gut kennen dürfte.

Nämlich aus Erzählungen seines Vaters Diego Klimowicz, der als Profi in Deutschland beim VfL Bochum, Borussia Dortmund und den Wolfsburgern unter Vertrag stand.

Klimowicz gehörte zu der kantigen Art von Stürmern, die inzwischen vom Aussterben bedroht ist.

Sein Sohn Mateo ist dagegen eher ein schneller Offensiv-Mann fürs Mittelfeld, der sich zudem in Deutschland erstmal beweisen muss.

Unter Sven Mislintat wäre Klimowicz die erste Neuverpflichtung beim VfB.
Unter Sven Mislintat wäre Klimowicz die erste Neuverpflichtung beim VfB.

Der 18-Jährige hat er erst 16 Einsätze in der argentinischen Zweiten Liga hinter sich, erzielte dort aber immerhin sechs Tore.

Was seine Qualität im Detail betrifft, ist man in Stuttgart allerdings auf das "Diamantenauge" des seit Mai im Amt stehenden Sportdirektors Mislintat angewiesen. (TAG24 berichtete)

Denn der Ex-Chefscout von Borussia Dortmund hat bekanntlich schon den einen oder anderen Ausnahmekönner entdeckt, wodurch er sich Vorschusslorbeeren bei den Schwaben verdiente.

So lotste Mislintat zum Beispiel Ousmane Dembélé zum BVB, der nach nur nach einem Jahr für über hundert Millionen Euro zum FC Barcelona wechselte.

Mislintat sieht das Besondere in einem Kicker, was den meisten zunächst verborgen bleibt.

Bei Dortmunds Weigl, der damals von 1860 München kam, war es der Schulterblick des Sechsers, mit dem es ihm gelingt sich eine starke Übersicht übers Spiel zu verschaffen und den damaligen BVB-Chefscout zu begeistern.

In Stuttgart muss Mislintat nun die Versäumnisse des gescheiterten Ex-VfB-Sportvorstands Michael Reschke ausbügeln, dessen Weg er jedoch zumindest in einer Hinsicht fortführt: Neben Santiago Ascacíbar, Emiliano Insúa und Nicolás González wäre Klimowicz Stand jetzt der vierte Argentinier im Stuttgarter Kader.

Besonders im Falle eines Abstiegs stünde der VfB allerdings vor einem Umbruch. Doch auch wenn die Schwaben die Klasse halten sollten, dürfte es die ein oder andere Veränderung im Kader geben.

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