Hilferuf über Twitter: Feuerwehr muss Grünen-Politiker aus Zug-Klo befreien

Berlin/Dresden - Die Blase drückt und der Zielbahnhof kommt immer näher, also in Windeseile auf die Zug-Toilette gehopst und der Natur ihren Lauf gelassen. Doch so einfach war es im Fall des äußerst Twitter-freudigen Grünen-Politikers Matthias Oomen (36) nicht. Denn auf Erleichterung folgte Panik: Die Klo-Tür wollte sich partout nicht öffnen lassen und die Odyssee mit abschließenden Feuerwehreinsatz nahm ihren Lauf.

Der Verursacher allen Übels: die Zug-Toilette im EC (l). Und der Hilferuf über Twitter von Oomen.
Der Verursacher allen Übels: die Zug-Toilette im EC (l). Und der Hilferuf über Twitter von Oomen.  © Screenshot/Twitter, DPA (Bildmontage)

"Ich bin im EC Berlin-Dresden und aus irgend einem Grund blockiert die Tür der Toilette", informierte Oomen auf Twitter die Deutsche Bahn, um auf seine missliche Lage aufmerksam zu machen. "Notrufsprechstelle gibt es nicht. Ich würde gerne Neustadt raus. Könnt ihr mir helfen?"

Sein Hilferuf blieb nicht unerhört, prompt gab es eine Reaktion vom Unternehmen. "Also sind Sie in der Toilette eingesperrt?", so die ungläubige Rückfrage, die aber den Beginn einer fulminanten Rettungsaktion markieren sollte.

Die "Boys in Red" holten Oomen schließlich in Dresden-Neustadt unbeschadet aus der Toilette, für den Wagen selbst sah es weniger gut aus. "Ein Fall für das Ausbesserungswerk. Sowas blödes", schrieb der 36-Jährige kurz nach der Befreiung.

Immerhin: Die Störung am Zug wurde zügig ins System aufgenommen und alle Reisenden wurden über das Missgeschickt im EuroCity informiert. Oomen hat sein Ziel erreicht.

Titelfoto: Screenshot/Twitter, DPA (Bildmontage)


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