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Matthias Reim: "Ich möchte dieses Leben unbedingt weiterführen"

Endlich ist es soweit: Nach seinen großen gesundheitlichen Problemen kommt Matthias Reim jetzt endlich nach Dresden.

Von Heiko Nemitz

Ein Kraftprotz auf der Bühne? Der Eindruck täuscht, Matthias Reim (58) muss nach überstandener Krankheit sehr darauf achten, in Form zu bleiben.
Ein Kraftprotz auf der Bühne? Der Eindruck täuscht, Matthias Reim (58) muss nach überstandener Krankheit sehr darauf achten, in Form zu bleiben.

Dresden - Er ist wohl eines der größten Stehaufmännchen der deutschen Musikszene: Matthias Reim (58).

Ehe- und Liebeskrisen, finanzielle Probleme und große gesundheitliche Sorgen - nach jedem Rückschlag kam der Musiker gestärkt wieder zurück.

Kein Wunder, dass sein aktuelles Album „Phoenix“ heißt. Dabei sah es zuletzt sehr finster aus: 2015 hatte Reim wegen einer Herzmuskelentzündung länger pausieren müssen - die Jubiläums-Tour fiel aus, das Karriere-Ende war zum Greifen nah.

Ende Mai dieses Jahres war der Sänger dann in einem TV-Studio zusammengebrochen. Jetzt liegt die schwere Zeit hinter ihm, Reim ist endlich auf verspäteter Deutschland-Tournee, am Freitag spielt er in der Jungen Garde.

Immer volles Haus: Reim-Fans bei einem Konzert am Wasserschloss Klaffenbach (bei Chemnitz).
Immer volles Haus: Reim-Fans bei einem Konzert am Wasserschloss Klaffenbach (bei Chemnitz).

MOPO24: Wie geht es Ihnen?

Matthias Reim: Mir geht es sehr gut, danke! Ich bin fit, ich mache mein Sportprogramm und bereite mich voller Aufregung und Lampenfieber auf die kommenden Konzerte vor.

MOPO24: Nervt es, ständig nach der Gesundheit gefragt zu werden?

Matthias Reim: Das nicht, aber wenn man mal einen Schuss vor den Bug gekriegt hat, was ich ja Gott sei Dank toll korrigieren konnte, bleibt etwas im Kopf zurück. Nämlich, dass dieses Fitsein und Spielenkönnen überhaupt nicht selbstverständlich ist. Das heißt, bei mir ist im Leben etwas dazugekommen, worüber ich nachdenken muss. Das hatte ich früher nie gemacht. Jetzt möchte ich dieses Nachdenken wieder ein bisschen runterfahren und mich einfach darüber freuen, dass ich spielen kann, dass die Krankheit zur Vergangenheit gehört.

Reim im Studio beim Üben mit der Gitarre. Damit er mal ein großer David Gilmour wird.
Reim im Studio beim Üben mit der Gitarre. Damit er mal ein großer David Gilmour wird.

MOPO24: Wie sehr verändert einen so ein einschneidendes Erlebnis?

Matthias Reim: Ich setze jetzt andere Prioritäten und habe für mich die Konsequenz gezogen, dass ich mir mehr Zeit für mich nehme, was in meinem Beruf ja eigentlich schwer durchsetzbar ist. Aber gerade auf Tourneen ist es mir jetzt wichtig, dass ich mich immer mal ein, zwei Tage erhole. Ich will mir sagen: Jetzt bin ich dran, damit ich dann auch wieder geben kann.

MOPO24: Im Song „Mein Leben ist Rock’n’Roll“ heißt es: „Ich lebte oft den freien Fall“. Das hat die Öffentlichkeit ja immer mitgekriegt. Warum sind Sie so oft gegen die Wand gekracht?

Am Freitag rockt Matthias Reim die Junge Garde.
Am Freitag rockt Matthias Reim die Junge Garde.

Matthias Reim: Ich glaube, das liegt daran, dass mein Lebensinhalt so extrem die Musik war, dass mir lange Zeit andere Dinge nicht so wichtig waren. Auf viele Sachen hab ich nicht aufgepasst. Vom Finanziellen brauchen wir überhaupt nicht zu reden, das war eine Katastrophe. Weil ich ein Mensch bin, der sehr schwer Nein sagen kann, der immer gleich alle zu seinen Freunden erklärt. Außerdem bin ich ein Träumer! Auch, was wechselnde Beziehungen betrifft. Da bin ich einer, der überhaupt keine Kompromisse eingeht. Worüber ich auch sehr viel in meinen Songs reflektiere. Ich lebe ja kein normales Leben, wo sich jeder Tag bis zur Rente wiederholt. Mein Leben ist jeden Tag anders. Und das beeinflusst ja den Alltag, auch das Leben meiner Partnerin. Es ist sicher nicht einfach, mit so einem wie mir klarzukommen.

MOPO24: Wägen Sie heute mehr ab, was noch alles geht?

Matthias Reim: Auf jeden Fall! Vor allem habe ich einen unheimlichen Ehrgeiz, besser zu werden und gerade auch bei Konzerten die Menschen zu überraschen und mich nicht zu wiederholen, was natürlich ab dem zwölften Konzert in Folge nicht einfach ist. Aber ich möchte auch nicht als Oldie-Act rausgehen und nur die alten Hits spielen. Die werde ich natürlich immer spielen, weil das Publikum sonst traurig wäre, aber ich möchte trotzdem, dass die Leute wissen, da kommt immer auch was Neues. Ich spiele zum Beispiel wesentlich mehr Gitarre als früher, kann damit mehr ausdrücken und Atmosphären schaffen. Diese Stärke habe ich in der Auszeit wiedergefunden. Vielleicht bin ich ja ein kleiner David Gilmour.

MOPO24: Die Musik des neuen Albums klingt anders - ruhiger, balladesker. Wie kam’s dazu?

Matthias Reim: Dieses Album habe ich kurz vor, zum großen Teil aber nach meiner Genesung geschrieben. Dass man zu dieser Zeit nachdenklicher ist, ist doch klar. Und dann war es auch noch eine Zeit, in der die Trennung von meiner Frau stattgefunden hat, also das ganze Leben neu zu arrangieren war. Wo man so einschneidende Sachen verarbeitet, da macht man nicht nur Songs à la „Oh ladiloh“. Und wenn ich feststelle, dass die Probleme, die man selber hat und lösen muss, auch ganz viele andere Menschen haben und kennen, dann darf ich das thematisieren. Ich besinge in meinen Liedern ohnehin oft auch die Geschichten meines Publikums.

MOPO24: Die Tour läuft, wie sehr hat’s vorher gekribbelt?

Matthias Reim: Ich bin sehr aufgeregt. Auch weil ich zwischendurch wegen der Krankheit nicht konnte, was ich nie für möglich hielt. Das habe ich natürlich im Hinterkopf, sodass ich mich megamäßig darauf konzentriere, zu können. Wenn etwa mein Sohn mit Sommergrippe durch die Gegend läuft, hoffe ich nur inständig: Ich darf das nicht kriegen!

MOPO24: Gut drei Viertel der Menschen haben ihre Tickets vom Vorjahr behalten und warten auf Sie.

Matthias Reim: Was faszinierend ist. Das find ich so toll, dass die sagen: Wir wollen Dich so oder so sehen, ob jetzt oder nächstes Jahr. Das ist meine Fanbase, die ich ganz besonders in Sachsen habe. Ich glaube, die lieben mich einfach, weil da kein Star mit hocherhobener Nase und Sonnenbrille kommt, sondern Matthias Reim, der auch „aus unserem Leben“ singt.

MOPO24: War das ein Rückhalt in der Krise?

Matthias Reim: Auf jeden Fall. Ich hab mich ja schon gefragt: War’s das jetzt? Kommst du wieder zurück? Und dann die Frage nach dem Plan B: Was macht du, wenn du solche Tourneen und Konzerte nicht mehr schaffst? Aber wenn du weißt, die Leute warten auf dich und du brauchst keine Angst vor einem Konzert zu haben, weil sie dich auffangen, dann ist das großartig und schön. Denn ich möchte dieses Leben unbedingt weiterführen, nur etwas bewusster und vorsichtiger.

Fotos: Uwe Meinhold, PR, Holm Helis

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