Spielerfrau nach Transfer enttäuscht: PSG die "schlechteste aller Optionen"

Paris (Frankreich) - Ob sich Mauro Icardi (26) das auch gut überlegt hat? Der Stürmerstar ist am letzten Tag der Transferperiode von Inter Mailand zum FC Paris Saint-Germain gewechselt. Seine Frau Wanda Nara (32) ist davon nicht gerade begeistert.

Mauro Icardi, seine Frau und Beraterin Wanda Nara sowie ihre Kinder nach einem Inter-Spiel.
Mauro Icardi, seine Frau und Beraterin Wanda Nara sowie ihre Kinder nach einem Inter-Spiel.  © EPA/EMILIO ANDREOLI

"Unter den Optionen, die wir hatten, war PSG für mich die schlechteste, weil ich mit den Jungs, die in Italien zur Schule gehen, pendeln muss", so das Model in der argentinischen TV-Sendung "Morfi, todos a la mesa", nachzulesen in der französischen Zeitung "L'Equipe".

Die Spielerberaterin sagte weiter: "Er packte einen kleinen Koffer, ging und ließ mich mit allem zurück. Die Jungs gehen in Italien zur Schule, also werden wir zwischen Mailand und Paris leben und hin und her pendeln."

Insgesamt hat Nara fünf Kinder, davon zwei von Icardi und drei von dessen früherem Teamkollegen und Landsmann Maxi López (35), der mittlerweile beim italienischen Zweitligisten FC Crotone spielt.

Das Showgirl sagte zum Icardi-Wechsel weiter: "Viele wichtige italienische Teams wollten ihn und das wäre praktischer gewesen, aber ich habe an ihn gedacht."

Denn bei PSG könnte Icardi nach all dem Stress der letzten Monate wieder zu alter Form finden. Zudem hat er zumindest für den Moment gute Chancen auf einen Stammplatz, weil die Mannschaft von Thomas Tuchel Verletzungssorgen in der Offensive plagen: Edinson Cavani (Hüftverletzung) und Kylian Mbappé (Oberschenkelverletzung) fallen momentan aus.

Hickhack um Mauro Icardi endlich zu Ende

Nach 124 Toren für Inter Mailand in 219 Spielen läuft Mauro Icardi nun für den FC Paris Saint-Germain auf.
Nach 124 Toren für Inter Mailand in 219 Spielen läuft Mauro Icardi nun für den FC Paris Saint-Germain auf.  ©  Flavio Lo Scalzo/ANSA/dpa

Dazu hat der wechselwillige Superstar Neymar noch Trainingsrückstand. Bei ihm gab es einen ähnlichen Hickhack wie bei Icardi - nur das letzterer nun endlich den Verein wechseln konnte.

Seit Februar lag er schon mit Inter im Clinch. Beide Seiten konnten sich nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen, der Torjäger wurde vom Kader ausgeschlossen, klagte sich zurück ins Training, verklagte den Verein und machte sich mit diesen Maßnahmen natürlich auch bei den Fans unbeliebt, die ihn zuvor jahrelang gefeiert hatten.

Denn Icardi war seit der Saison 2015/16 auch Kapitän der Mailänder und hatte in jedem Jahr eine überragende Torquote. Für Inter netzte er in 219 Spielen stolze 124 Mal ein und legte 28 weitere Buden direkt auf.

Nun fand dieses lange Zeit großartige Kapitel seiner Laufbahn ein Ende. PSG lieh ihn für den Rest der Saison aus und hat anschließend eine Kaufoption, die bei 70 Millionen Euro liegen soll.

Bevor Paris diese zieht, muss sich Icardi aber erst einmal in der Ligue 1 beweisen und gegen die starke Konkurrenz behaupten. Denn momentan ist der frühere HSV-Profi Eric Maxim Choupo-Moting richtig gut drauf (TAG24 berichtete).

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