Max Bogdan über sein Leben als Jungunternehmer

Deutschland – In diesem Interview erhaltet Ihr einen tollen Einblick in das besondere Leben des jungen Unternehmers, Max Bogdan.

Mit bereits 14 Jahren beschäftigte sich der Jugendliche mit Selbstständigkeit. Jetzt, 4 Jahre später, ist er sehr erfolgreich und der Gründer von bereits drei Unternehmen.

Wer sich für die spannende Laufbahn des jungen Unternehmers interessiert, findet hier alle Antworten.

© Max Bogdan

TAG24: Stell Dich einfach mal vor, wer bist Du und was machst Du?

Max: Herzlich willkommen, ich bin Max Bogdan und bin 18 Jahre alt. Ich arbeite hauptsächlich in der Marketing-Branche. Diese Arbeiten führe ich mit wahrer Passion aus.

Inzwischen leite ich drei erfolgreiche Unternehmen, die ich mit meinem Team aus- und aufbaue. Diese drei Unternehmen sind folgende:

  • Trustfactory (SAAS-Unternehmen)
  • Seolusion (SEO-Agentur, dahinter steckt aber noch ein Marketing-Unternehmen)
  • Bitehat (Dieses Unternehmen hilft bei der Internationalisierung. Falls Sie beispielsweise ein Unternehmen in den USA haben und dieses nach Europa verlagern wollen.

Wir sind sehr stark am wachsen und wir werden ständig größer. Wir haben sehr große Ziele und tolle Visionen, die wir mit viel Disziplin und Engagement umsetzen möchten.

Wir geben unser Bestes, um alles zu erreichen, was wir uns vorgenommen haben. Meine persönliche Website findet Ihr unter MaxBogdan.com.

TAG24: Was genau steckt hinter Bitehat, Trustfactory und Seolusion? Was sind Deine Visionen?

Max: Ich gehe jetzt nach und nach auf die drei verschiedenen Unternehmen ein.

Bitehat: Dieses Unternehmen ist ein Projekt, das Firmen aus dem Ausland bei der Internationalisierung nach Europa hilft. Im Prinzip beschreibt dieser Satz bereits die Aufgabe von Bitehat.

Vor allem zielt es auf die Suchmaschinenoptimierung ab. Will beispielsweise ein amerikanisches Unternehmen in die EU, müssen die Texte richtig ausgelegt werden. In Europa nämlich unterscheiden sich die Bedingungen im Vergleich zu Amerika oder anderen Ländern. Der europäische Suchmaschinenoptimierungs-Markt tickt anderes als der amerikanische.

Die Vision bei Bitehat gleich der von Seolusion. Darauf gehe ich später nochmals genauer ein.

Daneben gibt es noch Trustfactory – hierbei handelt es sich um ein Software-Unternehmen. Die Vision dieses Unternehmens ist es, die beste und innovativste Plattform für Trustbuilding zu werden. Das Ziel ist es, dass Unternehmen Trust durch Trustfactory aufbauen können.

Das wollen wir durch die vertrauensvollen Beziehungen zu Zeitungen, Bloggern, Instagram-Influencern, YouTubern oder Streamingplattformen erreichen. Zudem werden auch die Beziehungen zu Printwerbungen gepflegt. Mit diesen Prozessen möchten wir es anderen Unternehmen ermöglichen, Trust zu schaffen und die Brand-Awareness zu steigern.

Seolusion ist unsere deutsche SEO-Agentur, die sich auf die Suchmaschinenoptimierung spezialisiert hat. Hier wird der gesamte Weg verfolgt – von der Strategiekonzeption bis hin zur Umsetzung. Seolusion ist aus dem Grund entstanden, da wir eigene Projekte hatten und wir mit denen rauswollten.

Wir wollten uns von der One-Man-Show verabschieden und ein Team gründen. In dieses Unternehmen konnten wir nun auch unsere eigenen Projekte reinschieben. Nun bauten wir den Prozess weiter aus, sodass wir auch externe Unternehmen mit denselben Prinzipien betreuen konnten.

Unser Ziel ist es, die beste SEO-Agentur zu sein und zu bleiben. Wir möchten mehr Insights haben als andere. Heutzutage gibt es viele schwarze Schafe auf dem Markt, diese sind nicht richtig im Thema drinnen und kennen sich nicht so gut aus wie andere.

Meistens haben diese Unternehmen nicht alles getestet. Auch wir haben nicht alles getestet, aber im Vergleich zu anderen sehr viel. Wir wollen auch zukünftig die besten bleiben, bilden uns ständig weiter und wollen immer bessere Insights besitzen. Das ist die Vision hinter Seolusion.

Hinter dieser Brand steckt noch ein Marketingunternehmen. Unser Ziel ist es langfristig nicht mehr nur die SEO anzubieten, sondern ein ganzheitliches Marketingteam aufzubauen, das im besten Fall sogar eine Marketingabteilung eines Unternehmens ersetzen kann.

So können wir es schaffen, andere Unternehmen abzukaufen, hinein zu investieren und in unseren bereits vorhandenen Prozess zu integrieren.

TAG24: Wie ist es machbar ein Unternehmen zu führen, dessen Mitarbeiter auf der ganzen Welt verstreut sind?

Max: Tatsächlich sind unsere Mitarbeiter nicht mehr auf der ganzen Welt zerstreut. Die meisten befinden sich an unseren Standorten und arbeiten auch vor Ort zusammen. Nur wenige arbeiten Remote auf der ganzen Welt verteilt. Im Prinzip sind Mitarbeiter, die ortsunabhängig arbeiten, kein Problem.

Dadurch, dass wir in jedem Quartal Meetings abhalten, ist auch der Face-to-Face-Austausch immer möglich. Zudem ist unser Team echt gut, sodass diese Umstände keine Probleme machen. In der Zukunft aber möchten wir wirklich darauf achten, dass die neuen Mitarbeiter direkt am Standort oder zumindest in der Nähe wohnen.

Dadurch können wir dann von verschiedenen Vorteilen profitieren. Lernen wir aber einen A-Player kennen, der nicht in der Nähe des Standorts wohnt, dann ist es kein Problem, wenn dieser Remote arbeitet.

Vor allem, wenn er immer wieder bereit ist, einmal eine Woche zu uns zu kommen. Damit hätten wir ein Hybrid-Modell, das perfekt funktioniert. Erfahrungsgemäß geht es nicht darum, wo die Mitarbeiter sind, sondern viel mehr aus welchen Menschen das Team besteht.

Wenn die Personen motiviert sind, dann ist auch die Entfernung kein Thema. Durch das Zusammenarbeiten an einem Ort wollen wir aber den Team-Spirit erhöhen, der im Normalfall vor Ort höher ist.

Ich würde aber behaupten, dass uns das auch Remote ganz gut gelungen ist.

© Max Bogdan

TAG24: Wie hat Deine unternehmerische Laufbahn angefangen?

Max: Als ich 14 Jahre alt war, wollte ich Geld verdienen. Ich wusste schon immer, dass ich nicht etwas Normales machen wollte. 9-to-5 Jobs kamen für mich bereits im jungen Alter nicht infrage.

Ich setzte meine Ziele schon immer weit oben, vor allem wenn es um meine Sportarten ging. Wenn man mich gefragt hat, was ich werden will, habe ich meist mit etwas Außergewöhnlichem geantwortet – nie aber mit normalen Jobs.

Den normalen Weg fand ich schon immer langweilig. Die Hauptmotivation zu Beginn war es Geld zu verdienen und Spaß zu haben. So hat alles angefangen.

Als ich 14 Jahre alt war, habe ich noch nicht unternehmerisch gedacht. Das entwickelte sich erst mit der Zeit. Dann wenn wir ein Team aufgebaut und Brands mit Substanz gegründet haben, ging es los mit dem richtigen Unternehmertum.

Ihr findet mich auch auf folgenden Social-Media-Kanälen:

TAG24: Was war Deine Motivation damals mit 14 Jahren schon anzufangen über das Internet Geld zu verdienen?

Max: Meine hauptsächliche Motivation war es tatsächlich Geld zu verdienen. Damals hatte ich viel Internet Spiele gespielt und ich merkte, dass es mir im Endeffekt nichts bringt.

So wollte ich stattdessen etwas Produktives machen. Ich nutzte die Zeit sinnvoll, mich weiterzubilden und Geld zu verdienen.

TAG24: Wie hat Deine Familie und Dein Umfeld darauf reagiert, als Du die Schule abbrechen wolltest, um sich voll auf Dein Business zu fokussieren?

Max: Meine Familie hatte gespaltete Meinungen, hat mich letztendlich aber unterstützt. Mein Umfeld hat gar nicht gut reagiert. Der Großteil der Menschen um mich betonte, dass dieser Weg nicht sicher sei und wie es dann mit der Rente aussehe.

Aber die Schule hat mich bereits damals nicht erfüllt und ich wollte – wie bereits vorhin gesagt – keinen normalen Job haben. Ich wünschte mir, etwas zu finden, das mir Spaß macht.

Mein Business löste Leidenschaft in mir aus und ich wollte meinen Visionen nachgehen. Damit ich dies richtig verfolgen konnte, entschied ich, die Schule abzubrechen. Diese Wahl habe ich selbst getroffen, auch wenn mein Umfeld dagegen war.

Ich bin aber nach wie vor der Überzeugung, dass es die richtige Entscheidung war – das wird sich auch in Zukunft noch weiter zeigen.

TAG24: Wie kam es dazu, dass Du nach Zypern ausgewandert bist?

Max: Schon als ich die Schule abgebrochen habe, hatte ich Zypern im Kopf. Dort hatte ich zwei Geschäftspartner, die ich auch öfters besuchen ging. Bereits bei den ersten Malen auf Zypern habe ich gemerkt, dass es mir dort sehr gut gefällt und ich mich sehr wohlfühle.

Dort sind viele Leute, die ähnlich denken und sehr produktiv sind. Ich mag es auch in einem produktiven Umfeld zu sein.

Zudem ist natürlich auch das Wetter sehr schön. Dadurch, dass alle Bedingungen auf Zypern sehr gut waren, habe ich mich dazu entschieden auszuwandern. Ich bin sehr glücklich mit der Entscheidung.

Max Bogdan (links).
Max Bogdan (links).  © Max Bogdan

TAG24: Welche Länder konntest Du durch Dein ortsunabhängiges Business schon bereisen?

Max: Zusammengefasst waren das schon einige Länder, die ich jetzt aber nicht alle aufzählen kann. Es gibt viele Länder bzw. Orte, wo ich z.B. nur wegen einer Konferenz war.

Deshalb möchte ich diese Länder nicht mit dazu zählen. Ich unternahm auch einige Reisen mit der Familie, mit meiner Schwester und mit einigen Freunden.

Auf diesen Reisen habe ich auch das Land erkundigt. Aber der Großteil meiner Reisen fand aus geschäftlichen Gründen statt.

Letztens habe ich mit dem gesamten Team drei Wochen auf Thailand verbracht – davon eine Woche in Chiang Mai und zwei Wochen auf Koh Samui. Dadurch, dass ich während dieser Reise länger vor Ort war, hatte ich genügend Zeit, mir viele Dinge anzusehen.

So war es eine gute Mischung zwischen Reisen und Arbeiten (eine Art Workation). Das hat mir sehr viel Spaß gemacht. In Zukunft möchte ich mehr solche Reisen planen.

TAG24: Gibt es Dinge, die Du heute anders machen würdest? Wenn ja welche wären das?

Max: Ja da gibt es einige. Gerade zu Beginn habe ich vieles falsch gemacht, das ich heute anders machen würde. Einer der wichtigsten Tipps ist: Fokussiert Euchauf eine Sache. Wir hatten am Anfang eine Sache, die gut lief.

Dann haben wir, statt den Fokus auf diesem Projekt zu lassen, neue Dinge ausprobiert. Dadurch ist der Erfolg des ersten Projektes sofort zurückgegangen. Sobald wir den Fokus nun wieder auf das erste Projekt gebracht haben, kam der Erfolg exponentiell wieder zurück.

So rate ich Euch, den Fokus auf einer gut laufenden Sache zu halten und dort weiterzumachen. Daneben ist auch der Perfektionismus etwas, das mir häufig viele Nerven und viel Zeit gekostet hat.

Ich rate Euch, den Markt anzutesten, zu schauen, ob es funktioniert und wenn es passt, alles auszubauen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Teamaufbau. Wir haben zwar relativ rasch ein Team aufgebaut, aber ich würde es jetzt noch früher machen. So kommen Ihr viel schneller in den Zustand, in dem Ihr auch langfristig sein möchten.

Gemeinsam mit dem Team zu wachsen, Prozesse aufzubauen und Strukturen zu bilden ist sehr wichtig.

TAG24: Was sind Deine Pläne für die Zukunft?

Max: Ich möchte mich auf diese Dinge, die ich gerade mache, fokussieren. Wie bereits vorhin erwähnt, ist der Fokus für mich sehr wichtig. Ich habe große Visionen, die auch viel Zeit in Anspruch nehmen. Wir arbeiten hart daran und möchten auch das Team ständig ausbauen.

Ich möchte unseren Visionen näher kommen, sie erreichen und unternehmerisch sowie persönlich wachsen. Zudem möchte ich noch einige andere Dinge umsetzen, darüber berichte ich aber erst in Zukunft.

TAG24: Was denkst Du, wie wird sich das Online Business in den nächsten Jahren verändern?

Max: Das Online Business wird sich ständig weiterbilden und wachsen. Ich bin der Überzeugung, dass die Augmented Reality sowie Voice dazukommen werden. Diese Entwicklungen kann man auch in China und in den USA sehen. Es wird sich alles weiter entwickeln und vieles verändern.

Ich denke auch, dass die meisten Menschen dann Brillen tragen werden und man anhand dieser sehen kann, wie eine Location beispielsweise bewertet wird. Zudem gehe ich davon aus, dass alles zentralisiert wird. Das heißt, dass es irgendwann nur mehr wenige Plattformen gibt, auf denen die Menschen aktiv sind – statt vielen verschiedenen.

Das Marketing wird mehr auf einer Plattform abspielen. Viele Unternehmen möchten nun große Plattformen aufbauen, aber am Ende werden nur wenige übrig bleiben. Dann wird alles auf diesen wenigen weitergehen – auch das Marketing wird sich dann auf diese fokussieren.

TAG24: Hast Du Ratschläge für junge Leser, die auch ein eigenes Business starten wollen?

Max: Ja, definitiv! Ich habe schon zuvor einige Punkte genannt, die meiner Meinung nach sehr wichtig sind. In erster Linie ist es bedeutsam, sich auf eine Sache zu fokussieren und nicht zu perfektionistisch an eine Sache ranzugehen.

Ein weiterer wichtiger Tipp ist, wenn Ihr die finanziellen Mittel haben, sich einen Mentor zu suchen. Dieser unterstützt Euch auf Euren Weg. Dafür müsst Ihr einen Mentor finden, von dem Ihr wirklich überzeugt seid. Versucht Euch, mit ihm in Kontakt zu kommen.

Häufig wollen diese Personen gar kein Geld. Einige Coaches oder Mentoren, die Geld dafür möchten, haben andere Gründe. Ein guter Mentor ist meist nicht daran interessiert, Stundenlohn oder eine Pauschale zu verlangen. Wenn Ihr eine passende Person gefunden habt, die ein Vorbild für Euch ist, dann tretet Ihr in Kontakt.

Baut Euch ein Umfeld auf, das geprägt ist von Menschen, zu denen Ihr hochschauen und von denen Ihr viel lernen könnt. Dadurch wird auch Ihr Leben und Ihr Business auf ein neues Level gehoben.

Diesen Mentor können Ihr dann fragen, wenn Ihr einmal nicht weiterwissen. Er hilft Euch dabei viele Fehler zu umgehen – sie sind zwar nicht schlimm, aber dennoch kosten sie viel Zeit. Dadurch gewinnt Ihr sehr viel Zeit.