Hertha BSC mit Interesse an BVB-Angreifer Philipp: "Transfer nicht darstellbar!"

Berlin/Dortmund - Einiges los bei Hertha BSC! Während der blau-weiße Anhang sehnsüchtig auf die Verpflichtung von Dodi Lukebakio (21) wartet, arbeitet Manager Michael Preetz (51) bereits im Hintergrund am nächsten Transfer-Coup.

Blick in die Vergangenheit: Maximilian Philipp könnte zu seinem Jugendklub wechseln.
Blick in die Vergangenheit: Maximilian Philipp könnte zu seinem Jugendklub wechseln.  © dpa/Bernd Thissen

Denn nach Informationen der "Sport Bild" soll der Hauptstadtklub starkes Interesse an Borussia Dortmunds Maximilian Philipp (25) bekunden.

Der gebürtige Berliner, unter anderem in Herthas Nachwuchsakademie ausgebildet, soll und will den BVB verlassen.

Es soll wohl schon ein Geheimtreffen in Berlin zwischen Spieler und Herthas Manager Michael Preetz gegeben haben, in denen beide Seiten Einigkeit erzielten.

Knackpunkt, wie fast immer, die hohen Ablöse-Forderungen der Schwarz-Gelben. Aufgrund der aufgerufenen 20 Millionen Euro scheiterte bereits Philipps Wechsel zum VfL Wolfsburg.

Neben Hertha soll auch Dynamo Moskau Interesse haben. Vorteil der Russen: Sie könnten neben der geforderten Ablöse Philipps Gehalt von drei Millionen Euro sogar aufstocken.

Trotz der finanziellen Vorteile soll Phillipp einen Verbleib in der Bundesliga bevorzugen, schreckt auch nicht davor zurück, den schwierigen Schritt in die alte Heimat zu gehen. Denn Hertha BSC sorgte mit einer fragwürdigen Maßnahme fast für das Ende aller Profifußball-Träume von "Milli".

Plant den nächsten Hammer-Transfer: Herthas Manager Michael Preetz.
Plant den nächsten Hammer-Transfer: Herthas Manager Michael Preetz.  © dpa/Soeren Stache

In Herthas C-Jugend wurde der schnelle Rechtsfuß überraschend aussortiert, wechselte dann zum Stadtrivalen Tennis Borussia, wo er sich in kürzester Zeit zurück ins Blickfeld der Profiklubs spielte.

Über die Zwischenstation Energie Cottbus führte sein Karriereweg nach Freiburg. Beim Sport-Club lernte Philipp Christian Streich kennen, unter dem er zum Bundesliga-Spieler reifte.

Schon zu Freiburger Zeiten blickten die Verantwortlichen der Hertha immer wieder gen Breisgau, planten den "verlorenen Sohn" zurück nach Berlin zu holen. Doch Philipps Laufbahn führte in die Champions League, zu Borussia Dortmund.

Nach anfänglichem Leistungshoch gab es mehrere kleinere Verletzungen, die einen endgültigen Durchbruch beim Vizemeister verhinderten.

Auf eine unbefriedigende Saison bei Schwarz-Gelb soll nun der kleine Schritt (Hertha BSC) zurück folgen, um womöglich nochmals einen Sprung nach vorn zu machen. Eventuell zu Bundestrainer Joachim Löw.

Update, 15:33 Uhr: Doch kein Philipp-Transfer? Michael Preetz mit Dementi auf Twitter!

Es hätte so schön sein können! Nach Informationen der "Sport Bild" soll Hertha BSC starkes Interesse an Maximilian Philipp zeigen. Ein Transfer scheint jedoch nicht umsetzbar, denn wie Michael Preetz bei Twitter schreibt, sei eine Verpflichtung "derzeit nicht darstellbar".

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