Dieser Flüchtlingsjunge tröstet seinen Vater

Ein Flüchtlingsjunge aus Pakistan tröstet seinen verzweifelten Vater.
Ein Flüchtlingsjunge aus Pakistan tröstet seinen verzweifelten Vater.

Mazedonien - Bewegende Aufnahme: Ein Junge tröstet seinen weinenden Vater. An der griechisch-mazedonischen Grenze ist jetzt für viele Flüchtlings-Familien Endstation. Dieses Foto macht die dramatische Situation deutlich.

So viel Verzweiflung: Ein kleiner Junge wischt seinem Vater über die Stirn. Die Familie aus Pakistan wollte nach Europa, hoffte auf ein Leben in Frieden. Doch an der griechisch-mazedonischen Grenze zerbrachen alle Hoffnungen.

Nach UN-Angaben haben die Balkanländer Mazedonien und Serbien damit begonnen, nur noch Flüchtlinge aus bestimmten Ländern einreisen zu lassen.

"Seit Mittwochnachmittag lassen die serbischen Behörden nur noch Flüchtlinge aus Afghanistan, Syrien und dem Irak ins Land, die ihre Herkunft mit Dokumenten beweisen könnten", so Melita Sunjic, Sprecherin des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR.

Für alle anderen Flüchtlinge geht es zurück nach Mazedonien. Sunjic kritisierte auch, dass dieses Land ebenfalls Flüchtlinge aus bestimmten Ländern zurückweisen würde.

Dort würden nur Iraker, Afghanen und Syrer über die Grenze gelassen, sagte Jasmin Redzepi, Präsidentin der Organisation Legis, der Nachrichtenagentur AFP.

An der Grenze versuchen Soldaten, Flüchtlinge zurückzuhalten.
An der Grenze versuchen Soldaten, Flüchtlinge zurückzuhalten.
Dieses Bild steht symbolisch für die immer verzweifelter werdende Lage der Flüchtlingsfamilien.
Dieses Bild steht symbolisch für die immer verzweifelter werdende Lage der Flüchtlingsfamilien.
Die Verzweiflung ist den Menschen ins Gesicht geschrieben.
Die Verzweiflung ist den Menschen ins Gesicht geschrieben.

Fotos: dpa Georgi Licovski


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0