Frau lässt sich Burger liefern und wirft ihn gleich wieder weg

Scunthorpe (Großbritannien) - Täglich werden weltweit Millionen von Essensbestellungen ausgelöst. Während ein Großteil von ihnen ohne Beanstandung abläuft, gibt es auch Geschichten wie diese.

Ein leckeres Menu sollte von der Nachtschicht ablenken. (Symbolbild)
Ein leckeres Menu sollte von der Nachtschicht ablenken. (Symbolbild)  © 123RF Ruslan Gilmanshin

Amma Mensah aus Scunthorpe in England hat einen harten Job. Die Frau arbeitet in einem Pflegeheim und das auch öfters mal in der Nacht.

Um sich die Nachtschicht wenigstens ein bisschen schöner zu machen, bestellte sie sich mit ihren Kollegen was Leckeres von McDonald's.

Zum DailyStar sagte sie: "Wir hatten während der Schicht Hunger und wollten etwas zu essen bestellen. Deshalb habe ich vorgeschlagen, die Uber Eats-App zu verwenden. Die haben wir schon oft ohne Probleme genommen."

Über die App können Briten Essen aus umliegenden Restaurants bestellen.

Und zunächst schien auch alles wie gewohnt zu klappen. Der Lieferbote kam pünktlich und niemand hatte etwas zu beanstanden.

Doch dann machte Amma die Schachtel von ihrem Burger auf und in diesem Moment muss der Pflegerin alles vergangen sein.

In der Pappe lag ein frisch zubereiteter BigMac, an dem es eigentlich nichts zu beanstanden gab. Das einzige Problem - er war angebissen: "Ich konnte es nicht glauben, als ich es sah. Es war widerlich, dass jemand einen Bissen von meinem Burger genommen hatte."

Der BigMac wanderte sofort in den Müll

Wer hat in den Burger von Amma Mensah gebissen? (Symbolbild)
Wer hat in den Burger von Amma Mensah gebissen? (Symbolbild)  © 123RF Tatiana Korchemkina

Voller Ekel nahm Amma den Burger und warf ihn weg. Jetzt blieben nur noch die Pommes zum satt werden.

Später suchte sie noch den Kontakt mit McDonald's und Uber Eats:

"Uber sagte, sie können nichts tun und ich soll stattdessen McDonald's anrufen. McDonald's sagte, sie hätten die Videoüberwachung überprüft. Anscheinend lief bei ihnen nichts falsch."

Nach wirrem Hin und Her zahlte der Lieferdienst am Ende doch den gezahlten Betrag zurück. Wer Schuld hatte, dazu wollte man sich jedoch nicht äußern.

Unterdessen schraubt McDonald's an seiner grünen Zukunft und will nach und nach Plastikverpackungen aus den Fast-Food-Restaurants verbannen (TAG24 berichtete).

Als Erstes müssen die Verpackungen vom beliebten Eis dran glauben. Während beim McFlurry der Deckel durch umklappbare Pappwände und der Plastiklöffel durch ein Holzimitat ersetzt werden, wird das McSundae zukünftig im Waffelbecher ausgegeben.

Allein durch diese Maßnahmen hofft das Unternehmen jährlich über 1000 Tonnen Plastikmüll in Deutschland zu vermeiden.

Titelfoto: 123RF Ruslan Gilmanshin

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